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DESCRIPTION:Diplomatische Geschenke\, historische Ankäufe\, Kriegszüge und Situati
 onen höchst ungleicher Machtverhältnisse ? die Objekte in den musealen Sammlung
 en sind auf sehr unterschiedliche Weise angeeignet und nach Berlin gebrach
 t worden.Die postkoloniale Provenienzforschung versucht nicht nur\, anhand
  von Ereignissen\, Personen und Objekten die genauen Besitzwechsel und Weg
 e von Objekten nachzuvollziehen\, sondern auch in kooperativer Zusammenarb
 eit mit Partner*innen aus aller Welt die historischen Kontexte zu verstehe
 n und auf ihre ungleichen Machtbeziehungen hin kritisch zu hinterfragen.Zu
 m 6. Internationalen Tag der Provenienzforschung laden die Museen dazu ein
 \, aktuelle Projekte anhand von ausgewählten Objekten in den Ausstellungen k
 ennenzulernen. Provenienzforscher*innen geben dabei auch Einblicke in die 
 Zusammenarbeit mit internationalen Forschungspartner*innen und in die geme
 insame Auseinandersetzung mit einer geteilten Vergangenheit und Zukunft. E
 s besteht die Möglichkeit\, mit den Forscher*innen ins Gespräch zu gehen zu Fra
 gen und Methoden der postkolonialen Provenienzforschung.Sophia Bokop ist P
 rovenienzforscherin im Projekt ?Das Kollaborative Museum? im Ethnologische
 n Museum und Museum für Asiatische Kunst. Im Projekt erproben die Museen zukunf
 tsweisende Arbeitsweisen für sämtliche Bereiche der Museumspraxis in Zusammenar
 beit mit internationalen Partner*innen. Ausgangspunkt sind dabei die Samml
 ungen und deren Kontexte von Erwerb\, Aneignung und Translokation\, Bewahr
 ung und Erforschung.Kerstin Pannhorst&nbsp\;ist Provenienzforscherin im vo
 m Zentralarchiv der Staatlichen Museen geleiteten Verbundprojekt ?Spuren d
 es ?Boxerkrieges? in deutschen Museumssammlungen ? eine gemeinsame Annäherun
 g?. Das gemeinsame Projekt von sieben deutschen Museen in Zusammenarbeit m
 it dem Palastmuseum Peking in China untersucht sowohl Objekte in den einze
 lnen Institutionen als auch Akteur*innen\, die in deren Raub\, Transport u
 nd Handel verwickelt waren.- kostenfrei- Sprache: Deutsch- ab 14 Jahren- m
 aximale Gruppengröße: 15 Personen- Ort: Ethnologisches Museum\, 2. OG\n\nViel
  Spass wünscht Gratis-in-Berlin\n\nLink zum Tip: \nZu den Gratis-in-Berlin Ange
 boten: http://www.gratis-in-berlin.de\n
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SUMMARY:macht I beziehungen. Ausstellungsgespräch zur Provenienzforschung
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