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DESCRIPTION:Die Gesellschaften des 20. und 21. Jahrhunderts sind im Kern Er
 ben- und Familiengesellschaften. Die Chancen auf Wohlstand und der soziale
  Status des Einzelnen hingen und hängen stark von seiner familialen Herkunft
  ab ? zentral hierfür war auch die tief in der Bevölkerung verwurzelte Überzeugung\
 , dass Eigentum primär innerhalb der Familie an die nächste Generation weiterg
 egeben werden sollte. Damit warfen Erbübertragungen immer auch die Frage auf\, 
 wer eigentlich zur Familie gehöre und woraus sich die Rechte dieser Personen 
 am Erbe ableite.In seinem Vortrag zeichnet Jürgen Dinkel die Geschichte des Erb
 ens und Vererbens im transatlantischen Raum seit etwa 1800 nach. Dabei zei
 gt er auf wie Regierungen\, Familien und Individuen immer wieder die Weite
 rgabe und Verteilung von Erbe und damit auch ihr Familienverständnis und kon
 krete Familienkonstellationen verhandelten. Denn Erbfälle stellten jeweils M
 omente dar\, die das soziale Beziehungsgeflecht der Familie erzeugten und 
 aktualisierten oder auch in Frage stellten.Beteiligte Jürgen Dinkel ist Heisenb
 erg-Professor für Globale Geschichte der neuesten Zeit an der Universität Leipzig
 .Prof. Dr. Daniel Tyradellis (Humboldt-Universität zu Berlin)Dr. Alia Rayyan
  (Humboldt-Universität zu Berlin)Dr. Laura Goldenbaum (Stiftung Humboldt For
 um im Berliner Schloss)Jürgen Dinkel ist Heisenberg-Professor für Globale Geschichte
  der neuesten Zeit an der Universität Leipzig. In seinen Forschungen beschäfti
 gt er sich mit der Geschichte des Erbens und Vererbens\, des Kolonialismus
  und der Dekolonisation sowie des Globalen Südens. Aktuell schreibt er eine kur
 ze Geschichte der Dankbarkeit.Aktuelle PublikationenAlles bleibt in der Fa
 milie. Erbe und Eigentum in Deutschland\, Russland und den USA seit dem 19
 . Jahrhundert\, Industrielle Welt\, Bd. 104\, Köln 2023.Dank sagen. Geschicht
 e einer akademischen Kulturtechnik\, in: Zeithistorische Forschungen/Studi
 es in Contemporary History\, Online-Ausgabe\, 19 (2022)\, H. 3\, Druckausg
 abe: S. 537?559.Die Vortragsreihe findet im Rahmen einer Kooperation des I
 nstitutionsverbunds im Humboldt Forum statt. Programmatische Leitung des i
 nstitutionsübergreifenden Clusters: Dr. Laura GoldenbaumkostenlosDauer: 120 min
 Sprache: DeutschSaal 3\, EGTeil von: Ringvorlesung Beziehungsweise Familie
 \n\nViel Spass wünscht Gratis-in-Berlin\n\nLink zum Tip: \nZu den Gratis-in-Ber
 lin Angeboten: http://www.gratis-in-berlin.de\n
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SUMMARY:Alles bleibt in der Familie. Eine Geschichte des (Ver-)Erbens seit 
 1800
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