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DESCRIPTION:Was bedeutet es\, füreinander zu sorgen? Welche Formen von Intimität u
 nd Erinnerung finden ihren Weg in die Öffentlichkeit\, und welche bleiben u
 nsichtbar? In ihren künstlerischen Arbeiten zu Körper\, Fürsorge und Intimität gehen die 
 Künstler*innen Iden Sungyoung Kim\, Jaewon Kim und Sarnt Utamachote diesen Frag
 en nach.Iden Sungyoung Kim richtet ihren Fokus auf die Fürsorge eines Familienm
 itglieds und stellt die gesellschaftliche Entwertung der Pflegearbeit in F
 rage. Jaewon Kim bewegt sich in der Intimität einer Beziehung\, die von HIV 
 geprägt ist\, und zeigt\, wie Vertrauen und Zärtlichkeit dort entstehen\, wo S
 tigma erwartet wird. Sarnt Utamachote untersucht die Fürsorgearbeit queerer Fra
 uen und trans Frauen aus Thailand und fragt\, wann Fürsorge in Ausbeutung umsch
 lägt\, wessen Körper begehrt und wessen Wissen angeeignet wird.Verbunden sind d
 ie drei Positionen in ihrer Beschäftigung mit queerer Erinnerung und dem\, w
 as nicht überliefert wird. Durch Wiegenlieder\, analoge Fotografien\, überlagerte Fi
 lmsequenzen entwickeln sich Formen des Gedächtnisses\, die fernab institutio
 neller Archive existieren.Das Politische zeigt sich hier nicht als große Ge
 ste. Es liegt vielmehr im Intimen verborgen: im Pflegebett\, in der gemein
 samen Intimität\, im Blick eines Säuglings auf die singende Mutter.Der Artist 
 Talk beleuchtet\, inwiefern queere Erfahrungen des Sorgens\, Erinnerns und
  Zusammenlebens keine Randerscheinung sind und wie sie unser Verständnis von
  Fürsorge\, Familie und Zugehörigkeit erweitern.Die Arbeiten von Iden Sungyoung Ki
 m\, Jaewon Kim und Sarnt Utamachote sind noch bis zum 31. August 2026 in d
 er Ausstellung ?An das wir uns festhalten? zu sehen. Die Ausstellung wurde
  von Hai Nam Nguyen und Minh Duc Pham kuratiert und ist Teil des Jahrespro
 gramms ?Beziehungsweise Familie? im Humboldt Forum.Im Anschluss an das Ges
 präch besuchen wir gemeinsam die Ausstellung.Beteiligte- Iden Sungyoung Kim\
 , Jaewon Kim\, Sarnt Utamachote (Künstler*innen)- Minh Duc Pham (Kuration\, Mod
 eration)- Hai Nam Nguyen (Kuration)Iden Sungyoung Kim ist Künstlerin und Kunstw
 issenschaftlerin\, die die politischen Ironien tief verwurzelter\, unsicht
 barer Regime beobachtet\, untersucht\, dokumentiert und rekonstruiert. Sie
  erforscht den soziopolitischen Diskurs und die Polarisierung der Nuklearf
 orschung und zielt darauf ab\, durch ihre Video-\, Foto- und Installations
 arbeiten eine kritische Auseinandersetzung mit aktuellen politischen\, tec
 hnoethischen und ökologischen Herausforderungen anzuregen. Besonders interess
 iert an den politischen Narrativen von Mikrogeschichten\, die in Makrogesc
 hichten verborgen sind\, hat sie sich mit soziopolitischen Debatten zu Beh
 inderung und der Praxis der Fürsorge auseinandergesetzt\, basierend auf ihren e
 igenen Erfahrungen mit körperlicher Behinderung.Jaewon Kim (er/ihm) ist ein i
 n Seoul lebender bildender Künstler. In seinen Arbeiten mit Video\, Fotografie 
 und Text untersucht er Sichtbarkeit\, Erinnerung und die ungleichen Dynami
 ken zwischen Körpern\, Krankheit und sozialen Kontexten. Seine Praxis beschäfti
 gt sich mit einer vermischten Zeitlichkeit\, die Vergangenheit\, Gegenwart
  und Zukunft verschwimmen lässt\, und spürt Intimität und Verlust anhand von Objekt
 en\, Ereignissen und Landschaften in queeren und HIV-bezogenen Kontexten n
 ach. Anstatt den Zustand nach einer Infektion als Bruch zu betrachten\, nähe
 rt er sich ihm als einer sich überschneidenden Struktur der Existenz. Seine Pra
 xis hinterfragt die Gegenwart im Verhältnis zu diesen Bedingungen und bildet
  eine queere Praxis\, die sich mit den Strukturen des Post-AIDS- und biopo
 litischen Diskurses auseinandersetzt. Seine Arbeiten wurden international 
 in Seoul\, New York\, Berlin\, Taipeh\, Philadelphia\, Hongkong\, Brisbane
  und Amsterdam präsentiert\; derzeit ist er an der SeMA Nanji Residency (Kor
 ea) ansässig.Sarnt Utamachote ist ein*e in Berlin lebende*r nicht-binäre*r Fil
 memacher*in und Kurator*in aus Südostasien. In ihren*seinen Arbeiten setzt sich
  Sarnt mit Fragen der Migration\, Gemeinschaft\, Archivierung und Queernes
 s auseinander\, wobei die Bereiche Film\, bildende Kunst und Literatur mit
 einander verbunden werden. Sarnts laufende Ausstellung ?In Nobody?s Servic
 e? wurde in der Galerie Wedding Berlin\, auf der Thailand Biennale in Phuk
 et und im Rahmen der Ausstellung ?Dealing In Distance? des Goethe-Institut
 s Südostasien gezeigt. Zusammen mit Hai Nam Nguyen\, Ferdiansyah Thajib und Tha
 o Ho kuratierte Utamachote die Ausstellung ?Young Birds From Strange Mount
 ains? im Schwulen Museum Berlin. Im Jahr 2024 feierte der Kurzfilm ?I don?
 t want to be just a memory? im Rahmen des 74. Berlinale Forum Expanded Pre
 miere. Als Teil des Gründungsteams von Sinema Transtopia kuratiert Sarnt Filmpr
 ogramme mit alternativen Ansätzen zu Archiven\, Exil und diasporischen Gemei
 nschaften. Sarnt arbeitet als Filmprogrammierer*in für das XPOSED Queer Film Fe
 stival Berlin und das Short Film Festival Hamburg sowie als Gastprogrammie
 rer*in für CinemAsia Amsterdam und die Oberhausener Kurzfilmtage. Derzeit ist S
 arnt Stipendiat*in bei Braunschweig Projects der HBK (2026?27).- kostenfre
 i- Mechanische Arena im Foyer und 3. OG- Deutsch- Teil von: SPÄTI- Gehört zu: 
 An das wir uns festhalten\n\nViel Spass wünscht Gratis-in-Berlin\n\nLink zum Ti
 p: \nZu den Gratis-in-Berlin Angeboten: http://www.gratis-in-berlin.de\n
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SUMMARY:?Was uns einander näher bringt?. Gespräch mit den Künstler*innen Iden Sungyo
 ung Kim\, Jaewon Kim und Sarnt Utamachote
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