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DESCRIPTION:Ein Abend mit Michael Pärt\, Anita Raja und Prodromos Tsinikoris.
 Europa ist kein fester Ort. Es ist eine Geschichte\, die sich immer wieder
  neu schreibt ? in Sprachen\, die sich gegenseitig übersetzen\, in Klängen\, die 
 Grenzen überschreiten\, in Biografien\, die sich zwischen zwei oder mehr Heimat
 en entfalten. Diese Geschichte kennt Flucht und Neuanfang\, Migration und 
 Verwurzelung\, Verlust und Verwandlung. Sie ist nicht immer bequem\, aber 
 sie ist lebendig und sie wird von Menschen erzählt\, die bereit sind\, genau
 er hinzuhören.Die Preisträger*innen der Goethe-Medaille 2026 gehören zu diesen Men
 schen. Der estnische Komponist Arvo Pärt\, die italienische Übersetzerin und 
 Kulturvermittlerin Anita Raja und der griechisch-deutsche Theaterregisseur
  Prodromos Tsinikoris haben in ihrer Arbeit auf je eigene Weise gezeigt\, 
 wie aus Grenzerfahrungen Formen der Verständigung entstehen können.Was verbinde
 t einen Komponisten\, der in Berlin das Exil zur Heimat machte\, eine Übers
 etzerin\, die deutschsprachige Literatur für ein italienisches Publikum erschlo
 ss\, und einen Regisseur\, der als Kind griechischer Arbeitsmigrant*innen 
 in Wuppertal aufwuchs und heute die europäische Theaterlandschaft prägt? Es is
 t die Überzeugung\, dass Kultur dort entsteht\, wo Grenzen nicht als Schran
 ken\, sondern als Schwellen begriffen werden.Am 26. August kommen Anita Ra
 ja\, Prodromos Tsinikoris und Michael Pärt\, Leiter der Arvo-Pärt-Stiftung\, e
 rstmals und exklusiv im Rahmen der Auszeichnung zu einem öffentlichen Gespräch 
 zusammen\, zwei Tage vor der Verleihung der Goethe-Medaille in Weimar. Im 
 Saal 1 des Humboldt Forums sprechen sie mit Shelly Kupferberg über Kunst\, Spra
 che\, Exil\, Erinnerung und die Frage\, wie Europa heute erzählt werden kann
 .Mehr Informationen zur Goethe-Medaille und den diesjährigen Preisträger*innen
  finden Sie auf der Website des Goethe-Institutes.Im Anschluss sind alle G
 äste herzlich zu einem Empfang eingeladen.TeilnehmendeMichael PärtDer Preisträge
 r Arvo Pärt kann aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen\, im Gespräch wird e
 r vertreten von seinem Sohn Michael Pärt\, Leiter des Arvo-Pärt-Zentrums.Anita
  Raja hat ihr Leben der Übersetzung von Stimmen gewidmet\, die gehört werden m
 üssen: Christa Wolf\, Georg Büchner\, Ingeborg Bachmann: Werke\, die von Widerstand 
 und Erinnerung handeln.Prodromos Tsinikoris gibt in seinen Dokumentartheat
 erprojekten denjenigen eine Bühne\, die in den offiziellen Erzählungen Europas zu
  oft unsichtbar bleiben: obdachlosen Menschen\, migrantischen Arbeiter*inn
 en\, den Opfern und Überlebenden nationalsozialistischer Verbrechen.Shelly 
 Kupferberg: Die Journalistin und Autorin Shelly Kupferberg moderiert das G
 espräch mit den Preisträger*innen der Goethe-Medaille.Arvo Pärts Musik erfuhr na
 ch seiner Emigration aus dem sowjetisch besetzten Estland und geformt durc
 h sein Leben in Berlin neue künstlerische Impulse. Er bewegt Menschen auf der g
 anzen Welt in einer Art und Weise\, die lauter spricht als viele Worte.- k
 ostenfrei mit Anmeldung- Sprache: Deutsch- Ort: Saal 1\, EG\n\nViel Spass 
 wünscht Gratis-in-Berlin\n\nLink zum Tip: \nZu den Gratis-in-Berlin Angeboten: 
 http://www.gratis-in-berlin.de\n
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SUMMARY:Europa erzählen ? über Grenzen hinaus. Öffentliches Gespräch mit den Preisträge
 r*innen der Goethe-Medaille 2026
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