BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//Gratis-in-Berlin//NONSGML kigkonsult.se iCalcreator 2.14//
METHOD:PUBLISH
X-WR-CALNAME:Gratis-in-Berlin Tip Kalender
X-WR-CALDESC:Erhalte Gratis-in-Berlin Tips in deinem Kalender
BEGIN:VEVENT
UID:20260613T164042UTC-3558u9giBb@Gratis-in-Berlin
DTSTAMP:20260613T164042Z
DESCRIPTION:Mit umfangreichen Leihgaben aus deutschen Privatsammlungen span
 nt die Ausstellung -zVon der Secession in die Moderne- einen faszinierende
 n Bogen mit bildender Kunst von Jugendstil und Sezession bis zu Expression
 ismus und neuer Sachlichkeit. Sie versammelt einige der Hauptvertreter ein
 er figurativ-gegenstandlichen Kunst\, die neben den Protagonisten des Expr
 essionismus und der aufkommenden Abstraktion zu den gefragtesten und erfol
 greichsten Künstlern ihrer Zeit in Deutschland gehorten. Als Mitglieder der Ber
 liner\, Münchner oder Dresdner Secessionen waren die meisten der in der Ausstel
 lung vertretenen Maler\, Grafiker und Bildhauer unmittelbar an der Entwick
 lung der Moderne in Deutschland beteiligt bzw. haben in den Jahren zwische
 n 1900 und 1930 zukunftweisende Ausstellungen mit ihren Werken gepragt.\n
 \nZahlreiche der Künstlerbiographien nahmen ihre Anfange in der Bohème von München\, B
 erlin und Dresden\, den drei führenden deutschen Kunstzentren in der Zeit zwisc
 hen Kaiserreich und Weimarer Republik. Pragend waren die dortigen Akademie
 n mit namhaften Lehrern wie z.B. Carl Bantzer\, Franz von Stuck oder Oskar
  Kokoschka. Ebenso wichtig war für ein Gros der Künstler aber auch die Lehre an den 
 Kunstgewerbeschulen in Hamburg\, Berlin und Konigsberg\, in denen nicht we
 nige auch ohne eine akademische Zulassung ihre zeitgemaße künstlerische Ausbildu
 ng erfuhren. Wieder andere zog es ? wie viele junge deutsche Künstlerinnen und 
 Künstler der Zeit - ins Zentrum der modernen Kunst nach Paris\, um an der dorti
 gen privaten Académie Julien zu studieren.\n\nIn verschiedenen Gruppen und Z
 usammenschlüssen organisierten sich in den Jahrzehnten um 1900 die progressiven
  Krafte dieser jungen Künstlergeneration und opponierten gegen akademische Erst
 arrung und künstlerische Konvention. Sie schlossen sich zu Secessionen zusammen
 \, sie arbeiteten politisch\, wie z.B. die Berliner Novembergruppe\, oder 
 widmeten sich wie der sog. Klein-Kurener-Kreis in Nidden ausschließlich der
  Plenair-Malerei.\nDie Erfahrungen des 1. Weltkriegs führten nach Jahren der Eu
 phorie und des Erfolgs vielfach zu Ernüchterung und nicht selten zu einer deutl
 ichen Veranderung der künstlerischen Arbeit. Einschneidende Kriegserlebnisse sc
 hlagen sich - wie z.B. bei Paul Kother und Heinrich Vogeler - in einer ins
 gesamt veranderten Blickperspektive auf das gesellschaftliche Leben der 19
 20er Jahre nieder. Einige der ausgestellten Bilder zeugen überdies von einer au
 sgesprochenen Sehnsucht nach anderen Landern und neuen Inspirationsquellen
 . Wieder einmal wird Italien zum bevorzugten Reiseziel der Künstlerinnen und Künstle
 r\, geraten südliche Landschaften - wie bei Theo von Brockhusen\, Wilhelm Kohlh
 off oder Bruno Krauskopf - zum Gegenentwurf sozialer Verhaltnisse in Deuts
 chland.\n\nDer Nationalsozialismus stellte für die meisten eine deutliche Zasur
  dar. Aufgrund ihrer expressiven Kunst\, der Behandlung als anstoßig empfun
 dener Themen und politischer Freigeistigkeit wurden viele mit Arbeits- und
  Ausstellungsverboten belegt und als -zentartet- verfemt. Einige überlebten die
  Zeit der Schreckensherrschaft nur mühsam mit Gelegenheitsauftragen\, andere wu
 rden umgehend zum Kriegsdienst eingezogen oder gingen wie Heinrich Vogeler
  oder Bruno Krauskopf ins Exil. Wichtige Sammler- und Kauferkreise brachen
  weg\, da die großenteils jüdischen Forderer und Auftraggeber emigrierten oder e
 rmordet wurden. Ganze Lebenswerke und Ateliers fielen überdies den Kriegshandlu
 ngen in den Stadten zum Opfer.\nNur wenige der Künstler fanden nach dem Ende de
 s 2. Weltkriegs in ein normales Leben zurück\, sondern lebten weitgehend isolie
 rt und zurückgezogen in beiden Teilen Deutschlands. An die früheren Erfolge vor der 
 NS-Zeit konnte wegen vollkommen veranderter Bedingungen auf dem Kunstmarkt
  kaum einer von ihnen anknüpfen\, ein großer Teil dieser sog. -zVerschollenen Ge
 neration- fiel dem Vergessen anheim.\nErst in den 1990er Jahren wurden ein
 ige der vertretenen Künstler und ihre Arbeiten wieder entdeckt und erfahren sei
 tdem eine zunehmende wissenschaftliche Aufarbeitung und steigende Wertscha
 tzung beim Publikum und in Sammlerkreisen.\n\nMit Arbeiten von Eduard Barg
 heer\, Peter August Bockstiegel\, Theo von Brockhusen\, Hans Christiansen\
 , Franz Heckendorf\, Wilhelm Kohlhoff\, Paul Kother\, Bruno Krauskopf\, Pa
 ul Kuhfuss\, Hans Meyboden\, Kurt Scheele\, Heinrich Vogeler u. a. \n\nVie
 l Spass wünscht Gratis-in-Berlin\n\nLink zum Tip: https://www.gratis-in-berlin.
 de/item/2006793\nZu den Gratis-in-Berlin Angeboten: http://www.gratis-in-b
 erlin.de\n
DTSTART;VALUE=DATE:20120422
DTEND;VALUE=DATE:20120603
SUMMARY:Von der Secession in die Moderne ? Kunst des frühen 20. Jahrhunderts
END:VEVENT
END:VCALENDAR
