BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//Gratis-in-Berlin//NONSGML kigkonsult.se iCalcreator 2.14//
METHOD:PUBLISH
X-WR-CALNAME:Gratis-in-Berlin Tip Kalender
X-WR-CALDESC:Erhalte Gratis-in-Berlin Tips in deinem Kalender
BEGIN:VEVENT
UID:20260729T022128UTC-7337XAZW9p@Gratis-in-Berlin
DTSTAMP:20260729T022128Z
DESCRIPTION:Der in Zürich lebende Schweizer Künstler präsentiert eine Experimentalanlag
 e\, die gleichsam ein Pilotprojekt künstlerischer Forschung zur Entwicklung ästhe
 tischer Strategien in der wissenschaftlichen Praxis ist. Die audiovisuelle
  Installation basiert auf audifizierten Daten von Computerprozessen sowie 
 teils live übertragenen\, teils archivierten Videobildern einer verhaltensbiolo
 gischen Forschungsstation auf Spitzbergen.\n\nDie Arbeitsgruppe um den Fis
 chökologen Prof. Philipp Fischer erforscht auf Spitzbergen Habitate und Migra
 tionen von Meereslebewesen. Um dafür notwendige konstante Messreihen zu erhalte
 n\, wurde vor der Küste die Unterwasserstation RemOs installiert\, welche mit M
 esssonden und Kameras bestückt konstant aktuelle Daten wie Stereobilder\, Tempe
 ratur\, Trübheit oder Salzgehalt des Wassers ans Festland sendet. Über Remote un
 d Datenstreaming kann aus großer Distanz auf diese Daten zugegriffen werden
 . Bevor die RemOs im Meer versenkt wurde\, hatte Hannes Rickli die Gelegen
 heit\, zusätzlich zu den bestehenden Sonden sechs eigene akustische Sensoren
  an neuralgischen Orten in die RemOs einzubauen. Diese zeichnen seither ko
 nstant die Klangwelten auf\, welche die Computer\, Prozessoren und Kameras
  in der RemOs erzeugen\, indem sie die elektromagnetischen Schwingungen re
 gistrieren\, während die RemOs ihrerseits die Umgebung dokumentiert.\n\nDie 
 Kunstinstallation möchte herausarbeiten\, wie digitale Medien zur Erforschung
  «natürlicher» Phänomene eingesetzt und dabei selber zum Forschungsgegenstand werde
 n. Digitale Medienpraktiken generieren nicht nur im wissenschaftlichen Lab
 or und im Feldversuch neue\, außerhalb der Medien nicht existierende Welten
  sondern auch im gesellschaftlichen Lebensalltag.\n\nFür das Projekt Fischen la
 uschen hat Rickli die akustischen Signale der Unterwasserstation sowie die
  eigentlich ephemeren Videostreams über mehrere Monate aufgezeichnet und archiv
 iert. In der Ausstellung werden diese Daten vielspurig synchron ausgespiel
 t und transportieren damit eine vielschichtige Gleichzeitigkeit einer taus
 ende Kilometer entfernten Forschungsrealität in den Raum der Schering Stiftu
 ng in Berlin. Unterschiedliche Displaymethoden zeigen eine variable Zeitli
 chkeit und lösen das Bild aus der intendierten wissenschaftlichen Pragmatik h
 eraus.\n\nViel Spass wünscht Gratis-in-Berlin\n\nLink zum Tip: \nZu den Gratis-
 in-Berlin Angeboten: http://www.gratis-in-berlin.de\n
DTSTART;VALUE=DATE:20130125
DTEND;VALUE=DATE:20130324
SUMMARY:Hannes Rickli: Fischen lauschen. Beginn einer Datenübertragung aus der A
 rktischen See.
END:VEVENT
END:VCALENDAR
