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DESCRIPTION:Engdaget Legesse\nIn meiner Arbeit als Künstler habe ich in den verg
 angenen zwanzig Jahren verschiedene Einflüsse aufgesaugt und verarbeitet\, nach
  dem gesucht\, was meine Bilder zu dem Besten von mir selbst macht. Diese 
 unterschiedlichen Phasen waren immer wieder von einem wechselnden Vertraue
 n in die Kunst geprägt.\nIch habe meine alten Bilder übermalt. Das war ein unwide
 r­ruflicher Neubeginn ohne Vorgaben. Der Inhalt der neuen Bilder war reduzi
 ert ohne minimalistisch sein zu wollen. Gedanken\, Ansprüche\, Gefühle und Hoffnunge
 n können sich in der Arbeit auch als Ballast erweisen\, besonders wenn all da
 s den Blick für eine klare Linie verstellt.\nEs sind neue ?leere Räume? auf den a
 lten Leinwänden entstanden. Ihre Vergangenheit war nicht mehr oder kaum noch
  sichtbar. Sie ist noch da\, aber die neue Schicht hat auch Raum für neue Inhal
 te gespendet.\nEin Freund\, der Filmemacher und Schriftsteller Leo Lindner
 \, hat einmal geschrieben\, dass trotz allen Experimentierens und verschie
 dener Einflüsse in meiner Arbeit doch immer meine Handschrift unverkennbar sei.
  Allerdings ist der eigene Stil im Prozess der künstlerischen Suche nichts\, an
  dem man sich allein festhalten könnte oder sollte.\nVon dort ? meinem Malere
 i-Studium in Addis Abeba ? bis hier ? meinem Leben und Arbeiten in Berlin 
 ? bin ich als Künstler nicht nur über internationale Grenzen sondern auch über die eigene
 n Grenzen gegangen. Letztere entstehen immer wieder im künstlerischen Prozess. 
 Man arbeitet sich an ihnen - mit Zuversicht und Unsicherheit zugleich - ab
 \, bis man sie überwunden hat. Die alten Bilder\, die das Beste von mir selbst 
 sein sollten\, waren überfüllt. Die ?leeren Räume? haben zunächst erst einmal einen
  neuen Raum geschaffen\, der Platz bot für Einfachheit und Klarheit der Gedanke
 n\, der Arbeit und zum Teil auch der Form.\nDie ?leeren Räume? sind ebenso v
 eränderlich\, wie eine frisch bezogene Wohnung. Es sind nicht Orte permanent
 er Entleerung\, sondern Räume\, die sich neuer Komplexität in der Räumlichkeit\,
  in Formen und Farben öffnen. Dadurch erlauben sie in die Tiefe zu blicken un
 d verweisen zugleich auf den Ursprung - einen ?leeren Raum? - und die Entw
 icklung\, die sowohl Klarheit und Einfachheit als auch Verworrenheit und K
 ompliziertheit generieren kann.\nIm Zentrum meiner Ausstellung werden Werk
 e der Reihe ?Leere Räume? in Form von Malerei\, Zeichnungen und einem oder m
 ehreren Objekten präsentiert.\n&nbsp\;\n\nViel Spass wünscht Gratis-in-Berlin\n\n
 Link zum Tip: https://www.gratis-in-berlin.de/kalender/item/2009327-ausste
 llung-leere-raeume\nZu den Gratis-in-Berlin Angeboten: http://www.gratis-i
 n-berlin.de\n
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SUMMARY:Ausstellung 'LEERE RÄUME'
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