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DESCRIPTION:Eine Ausstellung im kunstraum t27&nbsp\;  &nbsp\;  Vernissage: 
 1. November 2013 um 19.30 Uhr  &nbsp\;NachtundNebel: (geänderte Öffnungzeiten
 ) Samstag\, 02. November 18 - 24 Uhr3. November bis 24. November 2013 Öffnu
 ngszeiten: Mi - So: 15:00 - 19:00 Uhr   Blätterabend: Mittwoch\, 13. Novembe
 r\, 2013\, 19.30 Uhr  Künstlerbücher in die Hand nehmen und eine Performance von Anj
 a Dornieden\, Juan David Gonzalez-Monroy   Finissage: 24. November 2013 um
  19.30 Uhr  mit Künstlergespräch und Auslosung der Kunstlotterie &nbsp\; Künstler:Ruth
  Axelrod\, Elisabeth Bader\, Silke Bartsch\, Andreas Gogol\, Marion Kahnem
 ann\, Jinsuk Kang\, Henning Kappenberg\, Jakob Kirchheim und Frank Mardaus
   Koordinatorinnen: Deborah S. Phillips und Ieva Jansone Künstler sind notorisc
 he Sammler. Wir haben Werke zusammengestellt\, in denen sie sich mit Worte
 n\, Bildern oder Materialien auf die Suche nach der Ordnung ihrer jeweilig
 en Welten machen\, die sich dann in der Ausstellung ergänzen. Die gezeigten 
 Bücher und Installationen fungieren als eine Art Erinnerungsspeicher. Sie verar
 beiten eigene Werke und Gefundenes zu unterschiedlichen\, teils persönlichen 
 Assemblagen.   Am Anfang stand die Idee\, Künstlerbücher im Kontext zu zeigen und da
 bei unterschiedliche Aspekte einer Sammelleidenschaft zu thematisieren. Di
 e Recherche führte uns dann zu weiter gefassten Arbeiten\, die den Umgang mit o
 der das Anlegen von Archiven bzw. das Archivieren selbst thematisieren und
  in den Vordergrund stellen. Diese Ausstellung ist ein Versuch\, medienübergrei
 fend den Drang zu sammeln unter die Lupe zu nehmen. Unser Resultat führt die Be
 trachter in verschiedene Kulturkreise ein\, thematisiert Vergangenes und b
 ringt es auf haptische Art und Weise zur Geltung. Es handelt sich um fassb
 are Erinnerungen\, die zum Entdecken einladen.   Ruth Axelrod realisiert i
 hre Kunstwerke meist als Collagen aus Gefundenem. ?Die Straßen in meinem Ki
 ez Brooklyn / New York und die städtische Mülldeponie in Monterey / Massachusetts
  sind meine besten Materialquellen. Ich sammle jahrelang nach dem Zufallsp
 rinzip\, bis ich die Stücke dann endlich zusammenfüge. Manchmal entstehen auch klein
 e Collagen für einen besonderen Anlass\, für einen Geburtstag oder eine Kunstaktion.
  Bei dem im kunstraum t27 gezeigten Exponat wollte ich einen Fruchtbarkeit
 stalisman für meine Schwester gestalten und ihr damit ein Hilfsmittel zugänglich 
 machen.? Elisabeth Bader zeigt Bücher\, die bei einem Aufenthalt in Spanien ent
 standen: Eine Art Tagebuch\, das wichtige Orte\, Momente und Emotionen ver
 eint und sich aus vor Ort gefundenen Materialien zusammensetzt (Karten\, M
 aßband\, Verpackungen\, Fäden\, Papierreste\, Drucke und Fragmente\, Prägungen\
 , kleine Geschichten in Vielschichtigkeit\, Transparenz\, Durchlässigkeit un
 d dicken Schichten\, speziellen Verbindungen\,und natürlich Spielereien). Keine
  meiner Arbeiten hat eine klassische Buchform\, eher sind es spezielle Fal
 tungen\, Bearbeitungen von Vorder- und Rückseiten.   Silke Bartsch: ?Schöner gesun
 den?&nbsp\; ist angelehnt an das Projekt\, das ich mit diesem Buch skizzen
 haft festgehalten habe. Es ging darum\, den Foyerbereich eines Krankenhaus
 es mit vielen Sinnen erfahrbar zu machen und Impulse für Kommunikation und Bege
 gnung an einem solchen Ort zu geben.  Andreas Gogol war schon eine Weile u
 nterwegs\, als er sich fragte: ?Was sind Knuddelvitamine??\, ?Gibt es eine
  Stromautobahn?? und ?Was passiert in Speedwochen??. Diese außergewöhnlichen\,
  aber alltäglich vorkommenden Wortkreationen wie Chipsi Super oder Wurstthek
 enpass werden von ihm in Werbeprospekten und Zeitschriften gefunden\, ausg
 eschnitten und gesammelt. Mit diesem Projekt entstand eine visuelle Textar
 beit im Din A5-Format und ein Hörstück in limitierter Auflage.  Marion Kahnemanns 
 ?Archiv einer kontaminierten Geschichte? ist Teil eines größeren Kunstprojekt
 s\, das sich mit jüdischen Spuren in der Region von Tschernobyl\, mit geschicht
 lichen Überlagerungen und mit der Ambivalenz von Sprache beschäftigt. In ihre
 r Arbeit geht es nicht nur um den Reaktorunfall und seine unmittelbaren Fo
 lgen. Es geht auch um Fragen der Einbettung in einen größeren geschichtlichen
  Zusammenhang und deren Rolle bei der Identitätsfindung der heutigen Ukraine
 \, eine Hinterfragung in ehemals multiethnischen Gesellschaften und die Hi
 lflosigkeit von Sprache im Umgang mit Katastrophen. Jinsuk Kang benutzt in
  ihrer Arbeit selbst verfertigte\, traditionelle koreanische Papierschacht
 eln\, die auch als Kiste oder Koffer dienen können ? die Bottari. Wer eine Bo
 ttari öffnet\, kann Spuren der Künstlerin finden\, die mit dem Herstellungsprozess
  zusammenhängen. Erinnerungen und Spuren sollen bewahrt werden.  In seinem ?
 Etiketten\, Sterne\, Mandschurei-Buch? realisierte Henning Kappenberg eine
  Arbeit aus eigenen zerstörten Kunstwerken\, die er zerschnitten und mit chin
 esischen Etiketten und Landkartenfragmente neu kombiniert hat.   Der Grafi
 ker Jakob Kirchheim hat über Jahre die Gewohnheit entwickelt\, dass er überschüssige Farb
 e nach einem Druckvorgang mit dem Spachtel auf Papier aufträgt\, verteilt\, 
 komprimiert oder damit auf jeden Fall etwas gestaltet. Die nun gezeigten S
 pachtel-Gesten stehen für sich oder treten in ein Verhältnis zu gezeichneten\, im
 aginierten Druckformen.   Die Arbeit ?Vertraulich ? nur für den Dienstgebrauch?
  von Frank Mardaus beinhaltet ? auf einen kleinen Stapel Microfiche kompri
 miert ? akribisch nummerierte diaristische Texte und Fotonegative der letz
 ten vierzig Jahre. --  Kunstverein Neukölln e.V.  kunstraum t27  Thomasstr. 2
 7  12053 Berlin  Tel.: 030 - 5682 1964  info@kunstraumt27.de  www.kunstrau
 mt27.de   Öffnungszeiten: Mi - So: 15:00 - 19:00 Uhr\n\nViel Spass wünscht Grati
 s-in-Berlin\n\nLink zum Tip: https://www.gratis-in-berlin.de/kalender/item
 /2012099-erinnerungsspeicher\nZu den Gratis-in-Berlin Angeboten: http://ww
 w.gratis-in-berlin.de\n
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