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DESCRIPTION:Vernissage am 10.01.2014 um 19:30 UhrLaufzeit: 11. Januar 2014 
 bis 9. Februar 2014 Geöffnet: Mi ? So von 15.00 ? 19.00 UhrSonntag\, 9. Febru
 ar 2014\, 19.30 UhrFinissage mit Künstler_innengespräch und Auslosung der Kunstlo
 tterie Der Kunstverein Neukölln präsentiert in der Ausstellung amalgam zeitgenössi
 sche\, westliche Künstler_innen\, die sich mit islamischen Kulturen auseinander
 setzen und einzelne Aspekte derselben in die eigenen Arbeiten einfließen la
 ssen.Die Ausstellung amalgam (arab. al malagma) zeigt beispielhaft\, wie s
 ich zeitgenössische westliche Künstler und Künstlerinnen mit Aspekten islamischer Kultu
 r auseinandersetzen und dies in die eigene Arbeit einfließen lassen. Amalga
 m stellt sich hierdurch dem Trend der vergangenen Jahre entgegen\, bevorzu
 gt Künstler_innen heranzuziehen\, die aus einem Land mit überwiegend muslimischer Be
 völkerung stammen\, um uns als 'Übersetzer' eine scheinbar unverständliche\, fre
 mde Kultur zu erklären. Die islamische Kultur wird so als etwas Exotisches v
 orgestellt\, das mit 'uns' nichts zu tun hat. Der Diskurs über den Islam ist zu
 dem stark von der Wiederholung vereinfachender Thesen geprägt. Zurecht kriti
 sieren gerade Künstler aus ?Islamischen Ländern' die Verwendung stereotyper Bilde
 r\, die komplexe Fragen auf Klischees reduzieren.Die künstlerische Auseinanders
 etzung mit islamischer Kultur hat in Europa eine lange Tradition. Einen se
 hr intensiven Austausch gab es zum Beispiel in der Zeit\, in der die iberi
 sche Halbinsel von den Mauren regiert wurde. Die Spuren dieses Zusammenleb
 ens sind Teil der heutigen spanischen und portugiesischen Kultur geworden.
  Aber auch das Leben im Kaukasus war über Jahrhunderte durch das Miteinander vo
 n christlichen und muslimischen Traditionen geprägt. Der spätere Orientalismus
  im 19. Jh. in Europa\, ausgelöst durch die Kolonialisierung und den damit zu
 nehmenden Kontakt mit der islamischen Welt\, machte die Kunstschaffenden d
 ieser Zeit - und nicht nur sie - sehr neugierig auf alles\, was aus der ar
 abischen/islamischen Welt kam. Doch bereits der Handel\, der lange vor den
  Kolonialisierungen weltweit betrieben wurde\, brachte es mit sich\, dass 
 kulturelle Erzeugnisse weitergetragen und aufgenommen wurden. So leben wir
  auch heute in Nachbarschaft mit Bürgern muslimischen Glaubens\, was in unseren
  Alltag einfließt\, ihn mitbestimmt.Jörg Ahrnt\, Ulrike Dornis\, Barbara Eitel
  und Juliane Laitzsch beziehen seit Jahren auf verschiedene Weise Fragment
 e Islamischer Kultur in ihre eigene Arbeit ein. Gemeinsam ist ihnen\, dass
  keine Distanz ?zum Fremden' hergestellt und die suggestive Wirkung einer 
 dramatischen Inszenierung abgelehnt wird. Im Fokus der Ausstellung wird ei
 n persönliches und zugleich forschendes Interesse für das Andere und das alltägliche
 \, vielfältig kulturelle Eingebundensein stehen.\n\nViel Spass wünscht Gratis-in-
 Berlin\n\nLink zum Tip: https://www.gratis-in-berlin.de/kalender/item/2013
 205-ausstellung-amalgam\nZu den Gratis-in-Berlin Angeboten: http://www.gra
 tis-in-berlin.de\n
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