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DESCRIPTION:Im Herzland der USA\, fern der großen Ozeane und fern der großen 
 Metropolen - dort wo die Uhren langsamer ticken\, die Straßen breiter sind 
 und die Himmel schier unendlich - trifft man Künstler\, die Zeit haben oder den
  Luxus\, sie sich zu nehmen. Für HEARTLANDISH werden die vielschichtigen Arbeit
 en einiger dieser Künstler ab dem 13. Juni im MEINBLAU zusammen- und einander g
 egenüber gestellt. &nbsp\; Die sieben Künstler des HEARTLANDISH-Projektes sind gesta
 ndene Künstler\; sie unterrichten Bildende Kunst an Universitäten\, sind Filmemac
 her oder Autoren und konzentrieren sich in ihrer Arbeit sehr stark auf den
  Prozess des Kunstschaffens an sich. Sie leben in kleinen Universitätsstädten\
 , treffen in ihrem eher langsamen und gemächlichen Alltag auf die ?einfachen
 ? Menschen: Rancher\, Verkäuferinnen\, Bauarbeiter. Ihre Kunstwerke entstehe
 n teils über Jahre und dienen ihnen vor allem als Ausdruck einer Haltung\, die 
 sie äußern müssen. Die vorherrschende Gelassenheit im Herzland ermöglicht es diesen 
 Künstlern\, fern von Produktionszwang\, Gentrifizierung\, steigenden Ateliermie
 ten und Lebenshaltungskosten\, in Arbeitsprozesse einzutauchen\, in denen 
 sie ihre Wahrnehmung und Umsetzung ausloten\, verwerfen\, ruhen lassen\, J
 ahre später wieder aufnehmen. Diese Langfristigkeit und Ruhe spiegelt sich i
 n den Arbeiten wieder\, die nicht auf schnelllebige Schlagzeilen eingehen\
 , sich aber sehr wohl mit zeitgenössischen Themen ihrer Umwelt auseinanderset
 zen. &nbsp\; Thomas Poolaw bspw. beschreibt seinen Schaffensprozess damit\
 , dass er mehr an einer Form von Poesie als an einer Dokumentation in sein
 er Arbeit interessiert ist. Als Indianer aus Oklahoma sucht er Wege\, mit 
 den Überbleibseln seiner Kultur im 20. und 21. Jahrhundert diesen Erfahrung
 en nachzuspüren und weniger\, diese abzuschütteln. Matt Christy\, der in einer erzko
 nservativen Kirchengemeinde aufwuchs\, hinterfragt seine Wurzeln genauso w
 ie Brandon Donahue\, der seine Kindheit mit afroamerikanischer Spiritualit
 ät in Memphis verbrachte\, die vielschichtiger und weniger indoktriniert ist
 . Kristi Hargrove hat aus einem 2-wöchigen Workshop ein nunmehr fast ein ganz
 es Jahr andauerndes Projekt geschaffen. Sie tauscht mit Sträflingen aus dem 
 Todestrakt Zeichnungen und Skizzen hin und her und lässt sich so auf einen v
 isuellen Dialog ein\, der mehr als Zeitungsberichte oder psychologische Gu
 tachten\, die Möglichkeit eines Einblicks bietet. Patricia Earnhardt wiederum
  spürt\, als Collegeabsolventin mit Mitte 40\, in ihren Videoinstallationen int
 ensiv ihrem eigenen Älterwerden\, dem Verfall und der Sterblichkeit nach. J
 J Jones\, der in den USA aufwuchs\, aber auch lange in Europa lebte\, spie
 lt in seinen Musikperformances mit den&nbsp\; Klischees\, die beide Kontin
 ente voneinander haben. Sabine Schlunk\, in der DDR geborene Künstlerin\, lebte
  viele Jahre mitten im Herzland\, in den&nbsp\; konservativen Mittelstädten\
 , inmitten eines für Europäer wenig freien Landes und versucht in ihren Arbeiten 
 dem ehemaligen Erzfeind eine neue Sicht abzugewinnen. Inspiriert vor allem
  durch die Natur entwickelte sie einen neugierigen Blick\, der sich auf da
 s Fremde und Exotische einer Wildnis einlässt\, von der wir - in Deutschland
  lebend - kaum eine Vorstellung haben. &nbsp\; Die Kuratorinnen der Ausste
 llung Jule Kaiser und Sabine Schlunk verbrachten viel Zeit in den USA. Sab
 ine Schlunk lebte für fast ein Jahrzehnt in mehreren Bundesstaaten und gründete eine
  Galerie für zeitgenössische Kunst und Outsider-Art in Nashville\, Tennessee. Scho
 n als beide noch in den USA weilten\, kam ihnen der Gedanke\, einige diese
 r Künstler einem europäischen Publikum vorzustellen\, das eigentlich vor allem Ku
 nst aus Metropolen wie New York City oder Los Angeles kennt\, kurzum\, Wer
 ke bei denen es vorwiegend um das Verkaufen geht.\n\nViel Spass wünscht Gratis-
 in-Berlin\n\nLink zum Tip: \nZu den Gratis-in-Berlin Angeboten: http://www
 .gratis-in-berlin.de\n
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SUMMARY:HEARTLANDISH Zeitgenössische Kunst aus dem amerikanischen Herzland
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