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DESCRIPTION:Ein Hektar - eine Nacht / ein Hektar - ein Tag\nVideo und perfo
 rmative Intervention als Teil des Finissage-Wochenendes der EIN HEKTAR Aus
 stellung im Park am GleisdreieckDavon ausgehend\, dass es ein unverrückbares Me
 nschenrecht ist\, genügend Platz zu haben zu schlafen und in dieser Zeit äusserst
 er Verletzlichkeit ungefährdet zu sein\, verhandelt dieses Stück die Kapazität und 
 Aufgabe von Stadt\, Land und Boden Obdach zu bieten.\n\nDas zweigliederige
 \, aus einem Video und einer Performance bestehende Stück befasst sich einersei
 ts mit der Frage\, wie viel Raum ein einzelner Mensch nötig hat\, sicher und 
 ungestört zu schlafen\, andererseits wird ergründet\, wie viele Schläfer auf einem e
 inzelnen Hektar übernachten könnten.\n\nDer Film ?one hectar - one night' dokument
 iert die Nacht eines Individuums im Gleisdreieck-Park. Von oben gefilmt be
 gleitet die Kamera die Schläferin von der Abenddämmerung bis zum Morgengrauen.
  Wir sehen nicht nur die verschiedenen Schlafpositionen der in einen grünen Anz
 ug gehüllten Schlafenden\, sondern auch die zufällig Vorübergehenden\, ins Bild Gerate
 nden. Die sich durch die Nacht verändernden Kulissen von Licht und Geräusch ze
 igen auf wie bedrückend und einsam es für jene sein mag\, die ihr Obdach verlieren.
 \n\nDie am Pfingstmontag\, den 25. Mai\, stattfindende performative Interv
 ention ?12 Stunden - 1000 Körper' geht der Frage nach wie viele Schlafplätze de
 r Hektar zu bieten hätte. Jede Position wird mit Kreide markiert und mit der
  Kamera dokumentiert. Im Laufe des Tages füllt sich das Feld zusehend mit Umris
 sen. Die so entstehende Zeichnung erinnert einerseits an einen Unfall oder
  Tatort\, andererseits lässt sie an die Massen von Menschen denken\, die zu 
 unterschiedlichsten Zeiten in der Geschichte zur Migration gezwungen wurde
 n und immer noch werden. Diese Menschen verlieren jeglichen Schutz und Sic
 herheit. Die Notwendigkeit und vor allem das Recht aller Menschen zu jeder
  Zeit eine geschützte Zuflucht zu haben wird damit betont.\n\nIn den letzten fünfzig
  Jahren hat der Wohnraum pro Kopf in europäischen Ländern zugenommen\, obwohl 
 die Bevölkerung nur geringfügig gewachsen ist. Obwohl Deutschland als Ziel gesetzt
  hat\, die Überbauung vom Land auf 30 ha pro Tag einzugrenzen\, die aktuell
 e Quote ? 73 ha pro Tag ?bleibt bestehen und ist scheinbar nicht zu stoppe
 n.\n\nTamara Rettenmund - KünstlerinJoachim Mühleisen - FilmYiannis Pappas - Kostüm Desig
 nChristian Schwister - Markierungen\n\nViel Spass wünscht Gratis-in-Berlin\n\nL
 ink zum Tip: \nZu den Gratis-in-Berlin Angeboten: http://www.gratis-in-ber
 lin.de\n
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SUMMARY:Ein Hektar - eine Nacht / ein Hektar - ein Tag : Video und performa
 tive Intervention
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