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DESCRIPTION:Die vier Fotografinnen aus Deutschland\, Frankreich und Italien
  zeigen jede auf ihre Art hochästhetische\, analoge Arbeiten\, die zum Großte
 il mit selbst konstruierten Lochkameras entstanden sind. Ohne Sucher spiel
 t dabei die Intuition\, die Vorahnung wie das Bild aussehen könnte ? quasi de
 r innere Blick ? eine zentrale Rolle. In der Ausstellung kommt auch der ha
 ndwerkliche Aspekt der Fotografie besonders zur Geltung\, im Gegensatz zum
  schnellen Selfie haben alle Bilder eine ausführliche Vorbereitung sowie die an
 schließende Entwicklung und das aufwändige Scannen ? ganz im Sinne der slow p
 hotography. Laura Fiorio (Italien) entlockt in ihrer Serie Liquid Cities e
 uropäischen Altstädten wie Venedig\, Padua\, Verona oder Valencia mit der selb
 st konstruierten Lochkamera und sehr hohen Belichtungszeiten eine ungeahnt
 e Ästhetik\, die mit der urbanen Architektur zu verschmelzen scheint. Es en
 tsteht ein Kontrast zwischen den abgebildeten Elementen der Moderne und ei
 ner Stilistik\, die an die Anfangsjahre der Fotografie erinnert. Darüber hinaus
  wird eine Spannung aufgebaut zwischen dem langwierigen Prozess des Fotogr
 afierens mit der Lochkamera und der zunehmenden Schnelllebigkeit in Städten\
 , die auch als Parabel für die unendliche digitale Bilderflut dient. Jeanne Fre
 dac (Frankreich) setzte ihre Lochkamera in Burkina Faso ein\, um Wildtiere
  in der Steppe sowie Minenarbeiter in einer den ärmsten Regionen abzulichten
 . Über die rein optische Präsenz der Lochkamera\, ihre außergewöhnliche Form und 
 Technik\, gelang es ihr die Menschen neugierig zu machen und Vertrauen auf
 zubauen. Durch den Aberglauben der Menschen vor Ort wurde sie mit ihrer sc
 hwarzen Box zunächst für eine Voodoo-Priesterin gehalten und nach wenigen Tagen w
 usste der ganze Ort\, wer sie war und was sie machte. Sie konnte zudem ver
 mitteln\, dass man sich keine teure Kamera kaufen muss\, um Fotos zu mache
 n\, sondern dass jeder sich seine eingene Kamera mit geringsten Mitteln se
 lbst bauen kann. Larissa Honsek aus Berlin treibt die Neugier und Experime
 ntierfreude\, um immer wieder neue Lichtquellen aufzustöbern und diese anschl
 ießend mit der Lochkamera in Szene zu setzen. Für Atmosphère experimentierte sie u
 nter Anderem mit Silvesterfeuerwerken\, Fahrradlichtern\, Wunderkerzen\, L
 ED-Lichterketten\, Telefonen und Leuchtstäben\, die in einer Serie einen gan
 zen Wald mit magischer Energie aufladen\, ein anderes Mal in einer Black B
 ox ?eingesperrt? und dadurch in vorgegebene Formen gelenkt werden. Laure G
 ilquin (Frankreich) begab sich für die Serie Dox rekk ? Geh? einfach auf Entdec
 kungsreise durch das nächtliche Dakar\, angezogen von der Dunkelheit und gel
 eitet von gelegentlichen Lichtpunkten wie der Glut einer Zigarette\, dem F
 lackern eines Fernsehers oder einer spaltbreit geöffneten Tür. Licht öffnet Passagen\
 , wandelt Gebäudefassaden in Leinwände um. Der Blick dringt in diese Flächen ein
  und irrt umher.\n\nViel Spass wünscht Gratis-in-Berlin\n\nLink zum Tip: \nZu d
 en Gratis-in-Berlin Angeboten: http://www.gratis-in-berlin.de\n
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SUMMARY:Fotogalerie Friedrichshain: Atmosphere - Intuition formt Stimmung
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