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DESCRIPTION:Massenphänomen Missbrauchsabbildungen Begünstigt durch technische Entw
 icklungen hat sich das Ausmaß an Abbildungen sexuellen Kindesmissbrauchs (v
 erharmlosend als ?Kinderpornographie? bezeichnet) dramatisch verändert. Laut
  ?Internet Watch Foundation? wurden im Jahre 2013 über 13.000 Internetseiten id
 entifiziert\, die Aufnahmen von sexuellem Kindesmissbrauch enthalten\, 201
 0 waren es noch 1351 Webseiten ? eine Steigerung um fast tausend Prozent i
 n drei Jahren. Einer aktuellen und repräsentativen Studie zufolge berichtete
 n 2\,2 Prozent der Männer in Deutschland\, schon einmal Missbrauchsabbildung
 en von Kindern zu ihrer sexuellen Erregung genutzt zu haben. Laut BKA-Chef
  Holger Münch ist ?Kinderpornographie ein Massenphänomen?. Jeder Abbildung sexuel
 len Kindesmissbrauchs geht ein realer Missbrauch voraus. Die Bilder lassen
  sich oftmals nie wieder löschen\, das Wissen darüber führt zu einer wiederholten Traum
 atisierung der Opfer. ?Präventionsprojekt Dunkelfeld? und ?Kein Täter werden? 
 Das Berliner ?Präventionsprojekt Dunkelfeld? (www.kein-taeter-werden.de) ist
  ein Projekt zur Prävention sexuellen Kindesmissbrauchs. Seit 2005 bietet es
  Menschen\, die sich sexuell zu Kindern hingezogen fühlen\, therapeutische Hilf
 e unter Schweigepflicht. Der Berliner Standort des ?Präventionsprojekt Dunke
 lfeld? ist Initiator und Koordinator des deutschlandweiten Präventionsnetzwe
 rks ?Kein Täter werden?\, das elf deutsche Standorte umfasst\, an die sich i
 nsgesamt bislang mehr als 6.500 Personen gewandt haben. Erste Untersuchung
 en am Berliner Standort zeigen\, dass die Therapie geeignet ist\, Risikofa
 ktoren für das Begehen sexuellen Kindesmissbrauchs und der Nutzung von Missbrau
 chsabbildungen zu minimieren und auf diesem Wege sexuelle Traumatisierunge
 n von Kindern und Jugendlichen zu verhindern. Diese ereignen sich überwiegend i
 m Dunkelfeld: Rund 70 % der diagnostisch erfassten Teilnehmer am Berliner 
 Standort des Netzwerks ?Kein Täter werden? hatten bereits Missbrauchsabbildu
 ngen konsumiert\, davon fast 90 % vollkommen unentdeckt von Polizei und Ju
 stiz. Diese Zielgruppe gilt es möglichst frühzeitig zu erreichen\, um den Konsum v
 on Missbrauchsabbildungen zu verhindern. Dem dient auch das seit April 201
 4 am Berliner Institut laufende Präventionsangebot für Jugendliche (www.du-traeum
 st-von-ihnen.de).Missbrauchsabbildungen im Schredder ? die Installation ?R
 EADYWASTE? von Costantino Ciervo Patienten des ?Präventionsprojekts Dunkelfe
 ld? werden bestärkt\, ihre Datenträger\, auf denen teilweise viele Terrabyte D
 atenvolumen mit Missbrauchsdarstellungen von Kindern gespeichert waren\, z
 u zerstören - als Symbol für einen Neuanfang. Daraus entstand die Idee zu einer In
 stallation mit solchen geschredderten Schnipseln\, die einerseits diesen T
 herapieerfolg darstellt und zum anderen das gewaltige Ausmaß des Problems ?
 Kinderpornographie? aufzeigt. Ein Versuch\, das Undarstellbare darzustelle
 n - und zugleich ein Aufruf dazu\, dieses Problem auf möglichst vielen gesell
 schaftlichen Ebenen anzugehen. Auch mit künstlerischen Mitteln. Der ?gläserne? Bücherp
 avillon der Volksbühne wird in den Wochen der Spielpause des Theaters im Sommer
  2016 zu einem Schauraum umfunktioniert\, um auf das gesamtgesellschaftlic
 h immer noch unterschätzte Problem des weit verbreiteten Konsums von Missbra
 uchsabbildungen sowie die Möglichkeiten einer diesbezüglichen Prävention hinzuweisen
 . Im Laufe der fast vierwöchigen Präsentation füllt sich der Boden des Pavillons nac
 h und nach mit drei Kubikmetern geschredderter Datenträger. An einer Messska
 la kann stets die genaue Höhe abgelesen werden. Auf einem Monitor in einem de
 r Fenster läuft ein dokumentarisches Video\, das den Vorgang der Schredder-H
 erstellung zeigt.Vita Costantino Ciervo Costantino Ciervo ist 1961 in Neap
 el geboren und lebt seit 1984 in Berlin. Von 1980 bis 1982 studierte er Öko
 nomie und Politik an der Universität für Wirtschaft und Handel in Neapel. 1988 bi
 s 1991 studierte er Philosophie und Kunstwissenschaft an der Technischen U
 niversität Berlin. Bereits 1993 nahm er an der Biennale von Venedig teil und
  erhielt 1997 eine Förderkoje der Art Cologne. 2004 wurde er für den 11. Marler Vi
 deokunstpreis und 2006 für den Käthe-Kollwitz-Preis der Akademie der Künste in Berlin 
 nominiert. Costantino Ciervo ist seit 2009 Mitglied im Deutschen Künstlerbund e
 .V. Eine umfangreiche Dokumentation seiner Werke und Projekte findet man a
 uf www.ciervo.org\n\nViel Spass wünscht Gratis-in-Berlin\n\nLink zum Tip: \nZu 
 den Gratis-in-Berlin Angeboten: http://www.gratis-in-berlin.de\n
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SUMMARY:READYWASTE - temporäre Rauminstallation von Costantino Ciervo im Pavi
 llon der Volksbühne - Eine Zusammenarbeit mit dem Berliner ?Präventionsprojekt Du
 nkelfeld? (?Kein Täter werden?)
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