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DESCRIPTION:Nachdem das erste Ausstellungsprojekt im Bärenzwinger »Ursus Olfac
 iens« die hinterlassenen Spuren der Berliner Bären aufsuchte\, folgt nun eine
  kritische Befragung des menschlichen Blicks auf Tiere. Ausgangspunkt für die A
 usstellung »Fur Agency« ist das Tierfell als handlungsfähiger Akteur\, indem e
 s Reaktionen bei seinen Betrachter*innen auszulösen vermag. Fell ruft Anmutun
 gen von Wärme und Gemütlichkeit hervor\, weckt das Bedürfnis\, Tiere anzusehen und sie
  zu berühren. Diesem romantisierten Blick waren auch die »amtierenden« Berliner S
 tadtbären ausgesetzt.»Im Prinzip ist jeder Käfig ein Rahmen um das Tier im Inne
 ren«\, schreibt John Berger 1980 in seinem Text »Warum sehen wir Tiere an?«. 
 Das Tier wird im Zoo zum Bild\, das man ansehen kann. Wir fühlen uns ihm nah un
 d gleichzeitig bleibt es uns fremd. Besonders in seiner Fremdheit faszinie
 rt es uns. Nirgendwo wird das deutlicher als im Zoo\, wo Menschen ? obwohl
  als Säugetiere ebenfalls Teil der Natur ? Tiere wie Museumsobjekte ausstell
 en und betrachten. »Fur Agency« thematisiert nicht nur diese Art der Tierhal
 tung\, sondern versucht eingeschliffene Sehgewohnheiten künstlerisch zu hinterf
 ragen. Das Künstlerinnenkollektiv NEOZOON entwickelt hierzu die dreiteilige\, m
 ultimediale Installation »Bearly Legal« für den Bärenzwinger. NEOZOON\, gegründet 2009 i
 n Berlin und Paris\, beschäftigt sich mit Mensch-Tier-Verhältnissen und unters
 ucht den Umgang moderner Gesellschaften mit lebendigen und toten Tieren. N
 EOZOONs Kunstaktionen finden im öffentlichen Raum statt. *** After the first 
 exhibition project ?Ursus Olfaciens? visited the traces left behind by the
  Berlin bears at the Bärenzwinger\, follows a critical inquiry into how huma
 ns view animals. The starting point for the exhibition ?Fur Agency? focuse
 s on animal fur as an effective actor\, in how it provokes reactions in it
 s viewers. Fur evokes a feeling of warmth and comfort\, the desire to look
  at it or touch it. The ?incumbent? Berlin city bears were also subjected 
 to this romanticized view.?In principle\, each cage is a framework around 
 the animal?\, writes John Berger in 1980 in ?Why Look at Animals??. The an
 imal becomes an image in the zoo which we can view. We feel close to it\, 
 but at the same time it is alien to us. It is its otherness that particula
 rly fascinates us. Nowhere else is that so apparent than in the zoo\, wher
 e humans ? despite also being mammals that are part of nature ? exhibit an
 d view animals as museum objects. ?Fur Agency? not only thematizes this wa
 y of keeping animals\, but attempts to challenge established habits throug
 h an artistic lens. On these grounds\, the female artist collective NEOZOO
 N develops the three-part\, multimedia installation ?Bearly Legal? for the
  Bärenzwinger.NEOZOON\, founded in 2009 in Berlin and Paris\, deals with hum
 an-animal relations and examines the way modern societies treat live and d
 ead animals. NEOZOON?s art campaigns take place in public space. Kuratiert
  von / Curated by Sebastian Häger und Anne HölckVerkehrsverbindungenU8 Heinrich
 -Heine StraßeU2 Märkisches MuseumU+S Jannowitzbrücke\,Bus 165\, 265\, 248\n\nViel 
 Spass wünscht Gratis-in-Berlin\n\nLink zum Tip: https://www.gratis-in-berlin.de
 /kunst/item/2033603-fur-agency-im-baerenzwinger\nZu den Gratis-in-Berlin A
 ngeboten: http://www.gratis-in-berlin.de\n
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SUMMARY:Fur Agency - im Bärenzwinger
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