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DESCRIPTION:?Grabenblicke?mit Arbeiten von Alex Lebus\, Katharina Bévand\, Ma
 rten Schech und Lawrence Powerkuratiert von Sebastian Häger und Julia Heunem
 annEröffnung am Donnerstag\, 12.07.2018 um 19 UhrAusstellung: 13.07.2018 - 19
 .08.2018Dienstag - Sonntag\, 12 - 18 UhrEintritt freiDEAnhand der räumlichen
  Infrastruktur im Bärenzwinger und um ihn herum erkundet die Ausstellung ?Gr
 abenblicke? ortsspezifische Blickdispositive und deren Effekte auf die Ver
 hältnisse von Identität und Alterität.Der Blick in die Außengehege muss einen Zau
 n\, eine Hecke\, eine Mauer\, Metallzähne\, Gräben und eine hölzerne Absperrung überwi
 nden. Hinter diesen begrenzenden Elementen trifft er auf sich selbst: Die 
 bearbeiteten Spiegel der raumgreifenden Installation von Alex Lebus irriti
 eren die architektonische Zuweisung von Subjekt- und Objektbeziehungen und
  verunsichern den Ort der Betrachter*innen.Im Gehege gegenüber trifft der Blick
  auf ein Haus\, dessen Kontext\, Funktion und Herkunft im Unklaren bleibt\
 , ein Haus das seltsam deplatziert wirkt: In der Arbeit von Marten Schech 
 wird das künstliche\, ehemals für die Bären eingerichtete Habitat samt der dort platzi
 erten Findlinge zur Bühne und Bausubstanz.Das Innere des Bärenzwingers blieb den 
 Blicken der Öffentlichkeit lange versperrt. Im Vorraum greift Lawrence Powe
 r die zum Teil obsolet gewordenen zweckmäßigen Infrastrukturen mit malerisch
 en Mitteln auf. Seine subtilen Eingriffe und Erweiterungen der vorfindlich
 en Elemente vervielfältigen die Oberflächen und erklären den Raum selbst zur Lei
 nwand. Die Soundinstallation von Katharina Bévand vermisst schließlich die Ar
 chitektur des abgedunkelten Zwingerraums und dessen sich gegenüberliegende Hohl
 räume mit auditiven Mitteln. Ihre Sounds werden reflektiert von Mauern\, Dec
 ken und Käfiggittern ? und durchdringen diese segregierenden Architekturen z
 ugleich.ENReflecting the spacial infrastructure in and around the Bärenzwing
 er\, the exhibition ?Grabenblicke? explores site-specific dispositives of 
 gaze and their effects on the relationships between identity and alterity.
 The view into the outdoor enclosures must clear a fence\, a hedge\, a wall
 \, metal shark-tooth spikes\, trenches and a wooden barrier. Behind these 
 confining architectural elements the view eventually encounters itself: by
  means of modified mirrors\, the expansive installation by Alex Lebus disr
 upts the architectural assignment of subject and object relations and unse
 ttles the viewers? position. In the opposite enclosure the gaze falls upon
  a house\, whose context\, function and origin remains unclear\, and that 
 seems strangely out of place. With his work\, Marten Schech transforms the
  artificial habitat once set up for the bears\, including the boulders pla
 ced around the site\, into both a stage and building material.The interior
  of the Bärenzwinger was long kept out of public view. In the anteroom\, Law
 rence Power unlocks the functional infrastructures already partly obsolete
 \, lending pictorial expression. By duplicating and extending the present 
 elements\, he interprets the space itself as a canvas. Via auditory means\
 , Katharina Bévand?s sound installation ultimately surveys the architecture 
 of the darkened Zwinger space and the cavities located opposite. Its sound
 s reflect from walls\, ceilings and security grates ? penetrating the segr
 egating architectures at the same time.Weitere Informationen zur Ausstellu
 ng und den Künstler*innen:https://www.baerenzwinger.berlin/Programm/Grabenblick
 e/http://www.alexlebus.com/http://martenschech.tumblr.com/https://www.lawr
 encepower.com/https://katharinabevand.com/https://www.inm-berlin.de/en/kon
 zertkalender/21504/itinerant_interlude_22Das zweijährige Ausstellungsprogram
 m im Bärenzwinger gliedert sich in drei thematische Schwerpunkte. Der erste 
 mit dem Titel ?Spuren des Animalischen? befasste sich mit der spürbaren Absenz 
 / Präsenz der Bären. Der aktuelle zweite Schwerpunkt fokussiert ?Architekturen
  der Segregation?\, die sowohl die Innen- als auch die Außenräume des Bärenzwin
 gers durchziehen. Unter dem Titel ?Projektionen der Ununterscheidbarkeit? 
 entwickelt der dritte kuratorische Programmpunkt schließlich Ideen für Perspekti
 ven und zukünftige Szenarien des Bärenzwingers.?Die Ausstellung wird ermöglicht durc
 h die Spartenoffene Förderung und den Fonds für Ausstellungsvergütungen der Senatsverwa
 ltung für Kultur und Europa. itinerant interludes wird kuratiert von Laurie Sch
 wartz und gefördert von der initiative neue musik.\n\nViel Spass wünscht Gratis-in
 -Berlin\n\nLink zum Tip: https://www.gratis-in-berlin.de/kunst/item/203758
 3-ausstellung-grabenblicke\nZu den Gratis-in-Berlin Angeboten: http://www.
 gratis-in-berlin.de\n
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SUMMARY:Ausstellung >Grabenblicke
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