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DESCRIPTION:Galerie neurotitan: HABITAT HAPPY ? 300m2\, cozy\, short termGr
 uppenausstellung 16.12.2018 ? 13.01.2019\,Eröffnung am 15.12.2018\, 19 UhrGal
 erie-Öffnungszeiten: Mo-Sa 12-20 Uhr+++Sonderöffnungszeiten: 16.12.2018: 14-20
  Uhr // 24.12.2018: 11-15 Uhr // 25.12.2018: 14-19 Uhr // 01.01.2019 gesch
 lossen // 13.01.2019: 14-20 Uhr +++ Habitat Happy zeigt internationale Per
 spektiven auf Wohnraum\, Verdrängung und städtische Armut. Die ausgestellten W
 erke zeigen das Thema einerseits als aktuelle Fragestellung zeitgenössischer 
 Kunst auf und dokumentieren gleichzeitig Strategien des kreativen Protests
 . So protestieren bspw. die aus Sao Paulo geladenen Pixação-Maler mit ihren 
 Graffitis gegen sozialräumliche Segregation in São Paulo\, Brasilien\, und bes
 etzen den öffentlichen Raum dort\, wo Exklusion und die Trennung zwischen Arm
  und Reich am deutlichsten wird ? an den Häusern. Das in Berlin und Leipzig 
 agierende Kollektiv Peng startete mit ihrer Aktion ?Haunted Landlord? eine
  medienwirksame Kampagne gegen skrupellose Vermieter*Innen und Rocco und s
 eine Brüder thematisieren mit provokanten Aktionen die prekäre Situation des Berl
 iner Wohnungsmarktes.Mit einer eigens für die Ausstellung produzierten Skulptur
  und ihrer Aufstellung im Stadtraum agiert die mexikanische Künstlerin Amauta G
 arcia über den Ausstellungsraum hinaus ? ihre Protestskulpturen hinterfragen de
 n Traum vom Eigenheim und lassen Rückschlüsse auf unsere individuellen Ängste und Wünsche 
 zum Thema Wohnraum zu.Zum Hintergrund: Als Ulay 1976 das Kunstwerk ?Der ar
 me Poet? aus der Neuen Nationalgalerie entwendet und vorübergehend in der Wohnu
 ng einer türkischen Gastarbeiterwohnung installiert\, will er damit zwar vor al
 lem die Diskriminierung von türkischen Zuwander*Innen kritisieren\, schafft abe
 r gleichzeitig einen Assoziationsraum zwischen dem privaten Wohnraum und s
 einen marginalisierten Bewohner*Innen sowie den öffentlichen Institutionen un
 d der Rolle der Kunst. Spitzweg\, der das Gemälde 1839 erschuf\, musste sich
 er nie in solch einer ärmlichen Dachstube wohnen\, wie er sie in seinem berühmtes
 ten Werk abbildet. Und doch illustriert er\, wenn auch in einem romantisch
 en Sujet\, die prekären Wohnverhältnisse einer breiten Bevölkerungsschicht seiner
  Zeit. In Berlin dokumentiertder Zeichner Heinrich Zille die ?Berliner Slu
 ms? wenige Jahre später und prägt das Bild der herunter-gekommenen und überfüllten 
 Mietskasernen Anfang des 20 Jahrhunderts nachhaltig.Von Zilles ?Milljöh? zum 
 ?Habitat? im Haus Schwarzenberg ordnet die Gruppenausstellung aktuelle Fra
 gen und Herausforderungen um das Thema Wohnraum in die sich abzeichnenden 
 Kontinuitäten von Wohnraummangel und prekären Wohnverhältnissen ein.Internationa
 le Künstler*Innen\, die zum Teil direkt für die Ausstellung produzieren\, lenken den
  Blick der Besucher*Innen auf Zusammenhänge wie den Luxuswohnungsbau und der
  ästhetischen Verein-heitlichung intimer Räume\, die schließlich alle gleich au
 ssehen. Oder auf unsere (Kindheits-)Traumhäuser und eine gesellschaftliche E
 ntwicklung\, in der Menschen zunehmend um den Verlust ihres Wohnraums fürchten.
 Somit thematisieren die Arbeiten auch die Ungleichheit innerhalb unserer G
 esellschaften\, die sich am Beispiel des Konflikts um Wohnraum abbildet un
 d grenzüberschreitend den gleichen Ursachen und Systemen zu unterliegen scheint
 . Diesem konfliktbeladenen Mensch-Raum-Verhältnis setzen die aus-gestellten 
 Arbeiten künstlerische Handlungsstrategien entgegen\, welche auf Seiten zivilge
 sellschaft-licher Akteure verhandelt werden und sozialen Protest zum Teil 
 auch mit Humor und Ironie verbinden.Weitere Informationen zur Aufstellung 
 der Skulptur Amautas Garcias\, sowie des Vermittlungs-programms vom 06.01.
 19 ? 13.01.19 werden in Kürze bekannt gegeben.Foto: Igor Ponosov\n\nViel Spass 
 wünscht Gratis-in-Berlin\n\nLink zum Tip: \nZu den Gratis-in-Berlin Angeboten: 
 http://www.gratis-in-berlin.de\n
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DTEND;VALUE=DATE:20190114
SUMMARY:HABITAT HAPPY ? 300M2\, COZY\, SHORT TERM: Ausstellung mit Aktivist
 *Innen & Künstler*Innen zum Thema Wohnraum
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