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DESCRIPTION:Membranemit Arbeiten von Jörg Brinkmann\, Ursula Damm\, Adelheid M
 ers\, Rachel Smith und Moritz WehrmannEröffnung: Donnerstag 7. März\, 19 UhrBeg
 rüßung: Veronika WitteEinführung: Sophia Gräfe (Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kultur&s
 hy\;forschung Berlin)Ausstellung: 9. März - 20. April 2019\, Di-Sa 13-19 Uhr
 Das von Ursula Damm initiierte Ausstellungsprojekt ?Membrane? präsentiert fünf Mu
 ltimediakünstler*innen\, die sich auf sehr unterschiedliche Weise mit Wahrnehmu
 ng\, Lernen und Interaktion\, sowie mit Methoden und Technologien künstlicher I
 ntelligenz und neuronalen Netzwerken auseinandersetzen. In allen Positione
 n spielen die Prozesse der Filterung\, der gegenseitigen Öffnung und Versch
 ließung\, der Durchdringung von Körper\, Wahrnehmung und Maschine eine wichtig
 e Rolle.Basierend auf eigens für die Ausstellung entwickelten Computerprogramme
 n interagieren die künstlerischen Arbeiten mit dem sozialen Umfeld und den Besu
 cher*innen\, mal über virtuelle Realität\, künstliche Intelligenz oder aber mittels an
 aloger Bewegung und Sprache\, und konfrontieren sie mit maschinell erzeugt
 em Lernen\, Wahrnehmungsfiltern sowie mit analogen Bewegungsanalysen. Dies
 e Membrane können dabei einmal selektive Barriere oder Grenze sein\, dann wie
 der sind sie ein Text\, ein System von Regeln\, ein Spiel\, ein Material o
 der sogar eine Maschine.In einer interaktiven Installation von Ursula Damm
  analysiert eine in Zusammenarbeit mit Peter Serocka (Programmierung) und 
 Teresa Carasco (Sonifikation) entwickelte Software das Geschehen auf der S
 traße vor der Galerie auf bestimmte Bildmerkmale. Das Lesen vom Bewegungssp
 uren wird dabei als eine Summe von parametrisierten Bildartefakten interpr
 etiert. Bei diesen Interpretationen animiert der Algorithmus die gefundene
 n\, grafischen Bildmerkmale zu neuen Bildern\, die interaktiv gesteuert\, 
 verändert und manipuliert werden können. Rachel Smith geht eine kollaborative B
 eziehung mit einem neuronalen Netzwerk ein und kommuniziert mit dessen Bla
 ckbox. Dabei entschlüsselt sie dessen versteckten Verhaltensmuster und Prozesse
  und macht diese analog rezipierbar. Die Arbeit von Adelheid Mers ist zum 
 Teil Gesprächs- und Bewegungslabor\, zum Teil zeichnerische und digitale Aus
 wertung und Verdichtung des Prozesses während der gesamten Ausstellungsdauer
 . Ihre Praxis der ?Performativen Diagrammatik?\, die von den Besucher*inne
 n auch in begleitenden Workshops näher kennengelernt werden kann\, entwickel
 te Mers aus Algorithmen (Robert Woodley\, Programmierung) und dem Interess
 e an der gegenseitigen Durchdringung von Körperwissen und Sprache. In Jörg Brink
 manns Installation hingegen wird dem Betrachter eine virtuelle Realität gebo
 ten\, die weit über den klassischen Prozess der Simulation hinausgeht. Er befra
 gt die Verfasstheit der Selbstwahrnehmung sowie die Machtposition derer\, 
 die simulierte Welten kreieren und in der wir uns als Betrachter zu bewege
 n haben. Moritz Wehrmann erweitert in seiner poetischen Installation mitte
 ls einfacher optischer Instrumente die Wahrnehmung des Betrachters ? eine 
 Membran zwischen Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit. Er lenkt den Blick in di
 e vermeintliche Ferne\, lenkt ihn um und wirft ihn auf irritierende Weise 
 auf die Netzhaut des Betrachters zurück\, der in einem ?closed circuit? am Ende
  sich selbst erkennt.In einer Zeit von selbstlernenden Algorithmen künstlicher 
 Intelligenzen\, die u.?a. den Daten&shy\;strom der von uns täglich hochgelad
 enen Informationen analysieren\, Profile erstellen\, den passenden Partner
  suchen\, Prognosen anbieten oder Bilder\, Musik und Texte erschaffen\, hi
 nterfragen und emanzipieren die Künstler*innen die Rolle des Betrachters und Nu
 tzers und laden zu einer kulturellen Technologiedebatte ein.Begleitende Ve
 ranstaltungen:Mi 20.3.\, 19 UhrAusstellungsrundgangmit Sophia Gräfe und den 
 Künstler*innenSa 9.?3.\, Do 14.?3.\, Fr 15.?3.\, Do 21.?3.\, Fr 22.?3.\, Fr 5.?
 4.\, Di 16.?4. jeweils 17?19 UhrPerformative DiagrammatikWorkshops mit Ade
 lheid Mers und Studierenden der Bauhaus-Universität Weimar und der School of
  the Art Institute ChicagoUm Anmeldung wird gebeten unter info@kunstverein
 -tiergarten.de. Weitere Termine zwischen dem 12. und 23. März nach Vereinbar
 ung. Die Teilnahme ist kostenlos.\n\nViel Spass wünscht Gratis-in-Berlin\n\nLin
 k zum Tip: https://www.gratis-in-berlin.de/kalender/item/2041429-membrane
 \nZu den Gratis-in-Berlin Angeboten: http://www.gratis-in-berlin.de\n
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