BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//Gratis-in-Berlin//NONSGML kigkonsult.se iCalcreator 2.14//
METHOD:PUBLISH
X-WR-CALNAME:Gratis-in-Berlin Tip Kalender
X-WR-CALDESC:Erhalte Gratis-in-Berlin Tips in deinem Kalender
BEGIN:VEVENT
UID:20260728T133007UTC-3038jRxRET@Gratis-in-Berlin
DTSTAMP:20260728T133007Z
DESCRIPTION:Fotoausstellung mit Bildern aus dem Archiv der Regenbogenfabrik
 Eine Zeitreise von Anfang der 80er Jahre bis heute. Von verfallenen Häusern 
 zu bunten Fassaden. Von Arbeit und Festen. Die REGENBOGENFABRIK wurde 1981
  als ?Kinder-\, Kultur- und Nachbarschaftszentrum? gegründet. Eine Gruppe von 6
 0 jungen Menschen besetzte das alte Fabrikgebäude und ein angrenzendes Wohng
 ebäude\, um deren Abriss und die damit verbundene Neubauplanung zu verhinder
 n. Die Eigentümergruppe ?Vogel &amp\; Braun? hatte ? wie viele andere Gesellsch
 aften - große Teile alter Bausubstanz aufgekauft\, um sie mit steuerbegünstigten
  Abschreibungsmodellen abreißen oder luxusmodernisieren zu lassen. Diese se
 natsgeförderte Spekulationspolitik\, die nicht nur baupolitisch unsinnig\, so
 ndern auch menschenverachtend war\, da ganze Quartiere ausgelöscht und deren 
 BewohnerInnen vertrieben werden sollten\, stieß auf massiven gesellschaftli
 chen Widerstand. Wie in Bürgerprotesten gegen AKWs oder die Startbahn West in F
 rankfurt\, formierte sich auch in Berlin ein breites Bündnis unterschiedlichste
 r Couleur: Die Westberliner ?Instandbesetzer*innnenbewegung? mit ihrem Mot
 to ?Lieber instandbesetzen als kaputtbesitzen? wurde ebenso aktiv wie Bürgerini
 tiativen und Unterstützerkreise aus gesellschaftspolitischen Zusammenhängen sowie
  eine ?neue? Stadtplanergeneration\, die unter dem Motto ?Kaputte Stadt re
 tten? statt Kahlschlagsanierung eine betroffenen-orientierte ?Behutsame St
 adterneuerung? forderte (?Internationale Bauausstellung IBA 1984?). Mit de
 r Besetzung des Geländes konnten die Abriss- und Neubaupläne in letzter Minute
 \, nachdem alle legalen Bemühungen dies zu verhindern\, gescheitert waren\, ges
 toppt werden. Gleichzeitig sollte in dem sozio-kulturell unterversorgten K
 iez mit dessen BewohnerInnen ein Nachbarschaftszentrum aufgebaut werden. E
 s entstanden in kürzester Zeit ein Café\, die Selbsthilfewerkstätten Fahrrad und Ho
 lz\, eine Kleinkindgruppe\, Offene Kinder- und Jugendangebote\, ein Musikübungs
 raum sowie ein Kino- und Veranstaltungsraum. Später kamen Hostel und Kantine
  dazu\, die das ökonomische Rückgrat für das Nachbarschaftsprojekt bilden. Der Regenbog
 en wuchs in all seinen bunten Facetten mit der Vielfalt und Verschiedenart
 igkeit seiner Aktivitäten und Menschen. ?Altes? verschwand oder änderte sich\,
  neue Ideen und Angebote kamen hinzu. Auch heute noch versteht sich die RE
 GENBOGENFABRIK als ?Projekt?\, das auf Bewährtes aufbaut\, aber dennoch Raum
  für neue Entwicklungen lässt. In diesem Sinne ist sie auch Forum für politische und s
 oziale Gruppierungen und veranstaltet bspw. Film- und Themenreihen zu gese
 llschaftsrelevanten Schwerpunkten\, beteiligt sich an öffentlichen Diskursen 
 zum Kiez und darüber hinaus\, unterstützt Initiativen und beteiligt sich an betroffe
 nenorientierten Netzwerken.\n\nViel Spass wünscht Gratis-in-Berlin\n\nLink zum 
 Tip: \nZu den Gratis-in-Berlin Angeboten: http://www.gratis-in-berlin.de\n
DTSTART;VALUE=DATE:20190615
DTEND;VALUE=DATE:20190705
SUMMARY:'So sind wir geworden\, was wir heute sind' - Fotoausstellung im Re
 genbogenCafé
END:VEVENT
END:VCALENDAR
