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DESCRIPTION:Eröffnung am 05.12.2019 von 19 bis 22 Uhr mit einem DJ-Set von Lam
 in Fofana von 20 bis 22 Uhr»Are my hands clean?« steht als titelgebende Frag
 e im Raum\, die für die Künstlerin wie für die Besucher*innen der Ausstellung gleichermaße
 n gelten kann. Rajkamal Kahlon beschäftigt sich in ihrem Werk mit einem Umga
 ng mit Geschichte aus postkolonialer Perspektive. Die Künstlerin fordert Zeugni
 sse der Vergangenheit heraus\, vor allem Sprache und Bilder. Sie unterzieh
 t sie einem Perspektivwechsel und versucht dabei ein Bewusstsein für die jeweil
 igen Entstehungskontexte zu erzeugen. Kahlon interessiert\, wie Bildern au
 s Archiven\, die wir (re)produzieren und konsumieren\, Hierarchien und Mac
 htstrukturen eingeschrieben sind. Mit ihren Übermalungen und bildnerischen 
 Transformationen untersucht die Künstlerin welche identitätsstiftenden und politi
 schen Implikationen mit solchen inszenierten Abbildungen verbunden sind. »S
 eit Kurzem bin ich der Überzeugung\, dass die fotografischen und textuellen
  Spuren von Menschen\, denen ich in Kolonialarchiven begegne\, tatsächlich n
 och lebendig sind und etwas von uns verlangen. Ich bin zu dem Schluss geko
 mmen\, dass meine Arbeit eigentlich die Rehabilitation\, Transformation un
 d Wiederherstellung der Menschlichkeit\, Würde und Schönheit der Menschen ist\, di
 e ich in den Archiven finde\, mit denen ich arbeite« Bücher spielen im Werk der 
 Künstlerin eine zentrale Rolle. Für Rajkamal Kahlon sind diese nicht nur Wissens-\, 
 sondern auch Bildträger. Durch die Ausstellung »Are my hands clean?« zieht sic
 h eine Wandtapete\, die einen Bucheinband aufgreift und auf diese Zusammen
 hänge verweist. Bücher sind Manifestationen von Machtverhältnissen\, an denen sich 
 die Künstlerin abarbeitet. Durch Zerschneiden und Auseinandernehmen eines Buche
 s\, Neuarrangieren der Seiten und deren Übermalungen wird auch Geschichte über- 
 und umgeschrieben. In der Ausstellung zeigt Kahlon eine Serie neuer Gemälde\
 , die auf Frauenporträts aus dem 1904 erschienenen Buch »Die Rassenschönheit des
  Weibes« von Carl Heinz Stratz basieren. Die Bilder entstehen in einem künstleri
 schen Verfahren\, das Fotografie\, Text und Malerei in Lebensgröße überlagert. Der
  zweite Ausstellungsraum der Galerie verwandelt sich selbst in ein bildgew
 altiges Archiv\, in dem die aus 300 Zeichnungen bestehende Arbeit »Die Völker 
 der Erde« präsentiert wird\, die auf dem gleichnamigen Buch von Kurt Lambert 
 aus dem Jahr 1902 beruht.Öffnungszeiten: Di-Sa 12-19 Uhr\n\nViel Spass wünscht G
 ratis-in-Berlin\n\nLink zum Tip: \nZu den Gratis-in-Berlin Angeboten: http
 ://www.gratis-in-berlin.de\n
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SUMMARY:Are my hands clean? Eine Ausstellung von Rajkamal Kahlon
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