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DESCRIPTION:07.02\, 18.00 | Ausstellungseröffnung | Anmeldung: events@pileckii
 nstitut.deEs gilt das aktuelle 2G+ Corona-Regelwerk.?Die Ermordung eines I
 ndividuums ist ein Verbrechen. Ist es dagegen kein Verbrechen\, mehr als e
 ine Million Menschen zu töten?? ? Rafa? Lemkins Worte zu seinem Professor an 
 der Universität Lwów aus dem Jahre 1920\, eine Reflexion über die Ermordung von etwa
  einer Million Armeniern\, waren Ausgangspunkt für mehrere Jahrzehnte des Nachd
 enkens darüber\, wie ein solches Verbrechen in juristischer Sprache ausgedrückt werd
 en könnte.Dass es sich hierbei um ein Unterfangen von höchster Bedeutung handelt
 e\, verdeutlicht ein weiteres Zitat von einem anderen wichtigen Denker: ?D
 ie Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt.? Denn Sprache 
 ist nicht nur Mittel zum Zweck ? sie eröffnet Perspektiven\, erschließt Zugänge\
 , kreiert ?Cognitive Maps?. Vor der Erfindung des Genozid-Begriffs spürten und 
 sahen viele mit eigenen Augen\, dass das 20. Jahrhundert die Ära eines apok
 alyptisches Novums ? des Genozids ? einläutete: analytisch erfassen konnte m
 an sie freilich nicht.Winston Churchill erklärte während des Zweiten Weltkrieg
 s Ende 1941\, dass die Nazis ein ?namenloses Verbrechen? begingen. Der pol
 nische Jude und Jurist Raphael Lemkin verschrieb sich der Suche nach einem
  angemessenen Begriff fu?r diese Akte menschlicher Barbarei. Dank seiner E
 rfahrungen und biographischen Stationen in Bezwodne\, Lwów und Warszawa\, sei
 ner Sensibilität für das Schicksal verschiedener nationaler und ethnischer Gruppe
 n\, sowie Studien in Philosophie\, Philologie und im Rechtswissenschaften 
 gelang Lemkin 1943 die Prägung des Neologismus Genozid. Durch sein persönliches
  Engagement sorgte er fu?r das Zustandekommen der Genozidkonvention der Ve
 reinten Nationen im Jahr 1948. Die Ausstellung ?Lemkin. Zeuge des Genozid-
 Jahrhunderts? erzählt von einem Menschen mit moralischer Vorstellungskraft u
 nd einem einzigartig ausgereiftem idealistischen Bürgersinn\, der die Verwirkli
 chung seiner Idee zu seinem Lebensinhalt machte.Die Ausstellung wird bis z
 um 23.03.2022 im Pilecki-Institut zu sehen sein.Kuratoren: Tomasz Stefanek
 \, Bartek Gralicki\n\nViel Spass wünscht Gratis-in-Berlin\n\nLink zum Tip: http
 s://www.gratis-in-berlin.de/kalender/item/2053897-lemkin-zeuge-des-genozid
 -jahrhunderts\nZu den Gratis-in-Berlin Angeboten: http://www.gratis-in-ber
 lin.de\n
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SUMMARY:Lemkin. Zeuge des Genozid-Jahrhunderts. (Di - So)
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