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DESCRIPTION:Andrew Ananda Voogel in Khirkee Voice / Christopher Udemezue / 
 Dhrubo Jyoti / Elyla / Jesu?s Hilario-Reyes / Prabhakar Pachpute / Rajyash
 ri Goody / Subas TamangKuratiert von Shaunak Mahbubani mit kuratorischer B
 eratung von Vidisha-Fadescha\, Eli Moon und Madhumita NandiVernissage: 03 
 August 2022\, 19:00 - 22:00Ausstellung: 04 - 30 August\, Dienstag ? Samsta
 g\, 12:00 - 19:00Eintritt frei!????We cannot give up writing stories about
  what it means to be human that displace those that are at the foundation 
 of Empire.? ? Sylvia WynterIn ihrer Evokation 'Being Human as Praxis' (200
 7) geht Wynter auf die Bedeutung der Herkunftsgeschichte ein und stellt de
 n Akt der Eigenerzählung in den Mittelpunkt des Prozesses\, sich als vollwer
 tiges und komplexes menschliches Wesen außerhalb der aufklärerischen Definiti
 on des Menschen zu etablieren - ein Schritt\, den sie als 'Autopoetic Turn
 /Overturn' bezeichnet. Im Einklang mit Wynters Vision erforscht AUTOPOIESI
 S die Nuancen autobiografischer Kunstpraktiken\, die ihre Wurzeln in den g
 egensätzlichen Lagen Südasiens\, Zentralamerikas und der Karibik haben. Das Proje
 kt\, das zwischen August und Dezember 2022 in Berlin\, Kassel\, Mexiko-Sta
 dt\, Guatemala-Stadt\, Neu-Delhi und an anderen Orten in erweiterter Ausst
 ellungsform gezeigt wird\, zielt darauf ab\, über abstrakte Vorstellungen von S
 olidarität hinauszugehen und ein Experiment mit Eigenerzählungen vorzuschlagen
 \, um durch die Anerkennung spezifischer verkörperter Positionen tiefere Verw
 andtschaften zu entwickeln.Beide Regionen weisen eine Dichte indigener Net
 zwerke auf\, die durch mehrere Kolonisierungswellen ausgelöscht und umgestalt
 et wurden. Diese Entwicklung hat sehr spezifische soziale Topologien hervo
 rgebracht\, die in ihrer Dynamik von Kastenkolonialismus\, Extraktivismus 
 und tief verwurzelter kultureller Auslöschung große Gemeinsamkeiten aufweisen.
  Jede*r der acht Künstler*innen\, die aus systembedingt zum Schweigen gebrachte
 n Positionen innerhalb dieser Regionen und ihrer Diaspora kommen\, spricht
  aus eigener Erfahrung und Auseinandersetzung mit der Kosmologie der Vorfa
 hren und setzt kreative Strategien ein\, um verwundete Archive wiederzubel
 eben. Ihr nachhaltiges Engagement für die Praxis der Eigenerzählung führt zu Werken\, 
 die eine Opferperspektive vermeiden und stattdessen Gemeinschaftsforschung
  mit einer ermächtigten Poetik kombinieren\, um Wynters Vision des vollständig
 en und komplexen Menschen nachzuahmen.AUTOPOIESIS ist der vierte Teil der 
 von Shaunak Mahbubani initiierten kuratorischen Reihe 'Allies for the Unce
 rtain Futures'\, die sich mit der pluralistischen Mitgestaltung der Zukunf
 t durch die Auflösung der Grenzen zwischen dem Selbst und dem Anderen befasst
  und auf der buddhistischen Philosophie der Nicht-Dualität basiert. AUTOPOIE
 SIS wird in Zusammenarbeit mit den kuratorischen Berater*innen und Gastgeb
 er*innen Vidisha-Fadescha (Party Office\, New Delhi)\, Eli Moon (Bataclan 
 Festival\, Mexico City) und Madhumita Nandi (Oyoun\, Berlin) entwickelt.Ge
 fördert durch den Projektfonds Bildende Kunst des Goethe-InstitutsFoto: Chris
 topher Udemezue\, Untitled (Tayki and The Obeah Man)\, 2021\, digital prin
 t\, 114.3 x 64.8 cm (detail)\n\nViel Spass wünscht Gratis-in-Berlin\n\nLink zum
  Tip: \nZu den Gratis-in-Berlin Angeboten: http://www.gratis-in-berlin.de
 \n
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SUMMARY:Autopoiesis: Recognizing Kin Across Antipodal Topologies | Ausstell
 ung (Di - Sa)
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