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DESCRIPTION:GALERIE BUCHKUNST BERLINHarald Hauswald &amp\; Jind?ich ?treit 
 Dissidentenball ? Photography under SurveillanceVernissage: 04.03. 2023\, 
 18?22 UhrAusstellungsdauer: 9. März? 30. April 2023Öffnungszeiten: 14?18 UhrI
 m Rahmen des EMOP Berlin 2023 ? European Month of PhotographyDie Ausstellu
 ng Dissidentenball ? Photography Under Surveillance in der Galerie Buchkun
 st Berlin stellt die künstlerischen Positionen der Fotografen Harald Hauswald u
 nd Jind?ich ?treit gegenüber. Beide wurden aufgrund ihrer Darstellung des Allta
 gs in der jeweiligen kommunistischen Diktatur ihres Landes überwacht\, verhafte
 t und ihre Aufnahmen und Negative konfisziert.Unter diesem permanenten Dru
 ck entwickelten sie sublime Bildsprachen\, welche die Wiedersprüche zwischen de
 n Lebensbedingungen des Alltags und der staatlichen Propaganda zeigen und 
 uns heute eine unverfälschte Sicht auf diese Zeit ermöglichen. Diese eigene fot
 ografische Stilistik in der dokumentarischen Fotografie konnte sich vielle
 icht nur unter den Bedingungen von Zensur und Überwachung so entwickeln. Ha
 rald Hauswalds fotografische Chroniken der DDR-Realität in ihrer Endzeit hab
 en Erinnerungsbilder geschaffen\, denen eine politische Kritik der bestehe
 nden Verhältnisse permanent innewohnt. Er ist auch ein genauer Beobachter de
 s städtischen Alltags Ost-Berlins und der Arbeit oppositioneller Gruppen\, w
 o seine fotografische Realitätsnähe schnell zur permanenten Überwachung\, Festn
 ahmen und unzähligen Hausdurchsuchungen führt. Harald Hauswald ist Mitbegründer der Bi
 ldagentur Ostkreuz Agentur der Fotografen und gilt mit seinem umfangreiche
 n Werk heute als einer der wichtigsten Protagonisten der deutschen Fotoges
 chichte. Die Ausstellung wird neben einigen seiner ?Bild-Ikonen? auch bish
 er unveröffentlichte Aufnahmen aus dem umfangreichen Archiv des Fotografen ze
 igen. Jind?ich ?treits Fotografien der Landbevölkerung von Böhmen und Mähren\, wel
 che bis 1990 von der tschechischen Geheimpolizei unter Verschluss gehalten
  wurden\, schildern radikal den Widerspruch zwischen staatlicher Propagand
 a und den harten Lebensverhältnissen.Bereits in den 1970ern begann er in the
 matisch geschlossenen Serien den Alltag der Menschen\, die ihn umgeben\, z
 u dokumentieren (z.B.Fernsehen als Realitätsflucht\, Alkoholismus\, Staatlic
 he Veranstaltungen\, Militärische Übungen). Nach ersten Ausstellungen wird er
  verhaftet\, verurteilt und erhält\, bis dahin als Lehrer tätig\, Berufsverbot
 . Trotz Verhören\, Beschlagnahme seiner Negative und der Beobachtung durch st
 aatliche Organe fotografiert ?treit immer weiter.Veröffentlichen kann er sein
 e Fotografien erst nach dem Ende der kommunistischen Diktatur\, nachdem er
  seine konfiszierten Negative\, die säuberlich von der Geheimpolizei archivi
 ert worden waren\, wieder bekommen hatte. Seine Bilder gelten heute als Kl
 assiker der humanistischen Fotografie und sind in den führenden Institutionen u
 nd Sammlungen wie dem MOMA in New York zu sehen. Wir freuen uns\, eine Aus
 wahl seiner eindrucksvollen Fotografien zeigen zu können. Zum Werk des Fotogr
 afen ist der umfangreiche Bildband ? Jind?ich ?treit - Village People 1965
 -1990? erschienen.Eigentlich schien der Begriff des Dissidenten\, der sich
  vom lateinischen dissid?re ableitet\, was so viel wie ?in Widerspruch ste
 hen? bedeutet\, schon seit den 90er Jahren aus dem Sprachgebrauch und den 
 Nachrichten in der Geschichte verschwunden zu sein. Zu den Akten gelegt. E
 in Begriff des Kalten Krieges für oppositionelle Künstler\, Intellektuelle und Wisse
 nschaftler\, die für Meinungsfreiheit und demokratische Grundrechte eintreten\,
  unter bewusster Inkaufnahme von persönlichen Nachteilen. Jetzt scheint uns d
 ie Geschichte einzuholen und neue Oppositionen\, welche sich radikalisiere
 n\, werden sichtbar\, hier und anderswo\, vermischen sich mit Mainstream u
 nd den täglichen digitalen Vervielfältigungen. Die magisch-realistischen Aufna
 hmen von Harald Hauswald &amp\; Jind?ich ?treit sind in ihrer Art der Wirk
 lichkeitsvermittlung ebenso radikal wie auch poetisch. Sie ermöglichen uns ei
 nen emotionalen\, ästhetischen und intellektuellen Zugang in ihre Bilderwelt
 en. In diesem Konstrukt entsteht ein Erkenntnisraum\, in dem wir unsere ei
 gene Zeit reflektieren können.\n\nViel Spass wünscht Gratis-in-Berlin\n\nLink zum 
 Tip: \nZu den Gratis-in-Berlin Angeboten: http://www.gratis-in-berlin.de\n
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SUMMARY:Harald Hauswald & Jind?ich ?treit Dissidentenball ? Photography Und
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