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DESCRIPTION:Pop Art macht gute Laune und feiert das Leben ? in allen Spiela
 rten von Banal bis Transzendental. Pop Art reicht von Super Slick bis Very
  Dirty\, von Beautiful bis Ugly\, von Good bis Bad. Wie Andy Warhol sagte:
  ?Wenn du alles über Andy Warhol wissen möchtest\, betrachte nur meine Oberfläche\, 
 die meiner Gemälde und Filme\, und da bin ich. Nichts ist dahinter.? Die Obe
 rfläche hat alle Informationen. Trotzdem kann Pop Art tiefgründig sein\, sogar po
 litisch. John Heartfields Collagen gegen die Nazis zielten auf weite Verbr
 eitung und klare Messages ab. Deshalb markiert er den Anfangspunkt der Sho
 w\, sowie Richard Hamilton\, nach dessen Werk ?Just what is it that makes 
 today?s home so different\, so appealing? die Pop Art ihren Namen trägt. 197
 0 wendete sich Hamilton auch kurzzeitig dem Agit Prop zu: sein Werk ?Kent 
 State? ist Agit Prop vom Feinsten. Ein Foto eines erschossenen Studenten a
 n der Kent-State-Universität in 5000er Auflage sollte weltweit in möglichst jed
 er linken WG hängen. Der 8-Farb-Siebdruck brachte die damalige Druckerei an 
 die Grenzen des Machbaren. 3000 Exemplare wurden bei einem Wasserschaden z
 erstört oder beschädigt. In WHAAM! wird die fast makellose Nummer 761 der Aufla
 ge präsentiert. Später halfen Joseph Beuys? Plakat von 1979/80 den GRÜNEN und K
 laus Staecks Plakat von 1990 der SPD im Wahlkampf. Ein anderer Zweig der P
 op Art fordert aber auch unsere Sehgewohnheiten heraus und erweitert die D
 efinition dessen\, was guter Geschmack und gute Kunst ist. In der Sektion 
 ?Bad but Good Art? gehen Richard Lindner\, Claes Oldenburg\, Paul Wunderli
 ch\, Mark Kostabi (Kunstkritiker Donald Kuspit schrieb im Artforum über ihn: ?S
 eine Bilder sind so schlecht\, dass sie sogar den Namen der schlechten Mal
 erei untergraben.?) und Milan Kunc (zu dem sein Lehrer Joseph Beuys einst 
 sagte: ?Deine Kunst ist so schlecht\, die gehört verboten.?) an die Schmerzgr
 enze unseres ästhetischen Empfindens. Bernard Buffet wurde schon in den 50er
  Jahren als Kitschkünstler abgesnobt. Heute wird er überall wiederentdeckt und erzie
 lt hohe Preise. Die in West-Deutschland in der Nachkriegskunst lange tonan
 gebende Clique von Künstler*innen und Galeristen\, die eine Melange aus Minimal
 ismus\, Filz\, Fett und Nägeln propagierten\, hat lange Zeit erfolgreich mas
 kiert\, dass es auch in Deutschland der 60er und 70er Jahre eine bunte und
  lebensfrohe Strömung intelligenter Pop Art gab. Die Namen reichen von Werner
  Berges\, Fritz Köthe über Werner Nöfer bis hin zu Uwe Lausen\, der schon 1968 Franci
 s Bacon in psychedelischen Farben nachempfand\, und Sigmar Polke\, dessen 
 Arbeiten immer einen Tongue-in-Cheek-Humor in sich trugen\, wie etwa Polke
 s original Schornsteinfeger-Zeichnung. Auch Katharina Sieverding reiht sic
 h in diese Reihe ein und tritt in einen überraschenden Dialog mit zwei Arbeiten
  von Hans Ticha\, dem einzigen berühmten Pop Art Künstler der ehemaligen DDR\, der h
 eute überhaupt erst von Sammlerinnen und Sammlern entdeckt wird. In Zeiten gese
 llschaftlichen Wandels wie Anfang der Siebziger (und heute auch?) nähern sic
 h Kunst und Big Business an: Gunter Fruhtrunks ALDI-Tüte und Anton Stankowskis 
 Logo für die Deutsche Bank sind Schlüsselsymbole dafür und dürfen deshalb in der Ausstellung W
 HAAM! nicht fehlen. Natürlich ist auch die internationale Elite der Pop Art aus
 giebig vertreten: Von Mel Ramos bis Takashi Murakami\, von Damien Hirst bi
 s Roy Lichtenstein. Und natürlich Andy Warhol (1928-1987). Er revolutionierte d
 ie Kunstszene durch seine einzigartige Herangehensweise an Kunstproduktion
  und Konsumkultur. Warhol war ein führender Vertreter der Pop Art-Bewegung\, di
 e in den 1950er und 1960er Jahren aufkam. Seine Kunstwerke\, darunter berühmte 
 Werke wie die Campbell?s Soup Cans und die Marilyn Monroe-Serien\, reflekt
 ieren die Massenproduktion\, Werbung und Konsumkultur seiner Zeit. Warhol 
 nutzte innovative Techniken wie Siebdruck\, um Kunst zugänglicher und reprod
 uzierbar zu machen. Neben den obligatorischen Marilyns gibt es in der Auss
 tellung WHAAM! Exponate\, die man in keinem Postershop findet: Ein origina
 l Siebdruck-Sieb des Marilyn-Motivs\, eine original signierte Brillo-Box u
 nd eine Originalarbeit von Horst Weber\, der fünf Jahre lang Andy Warhols Assis
 tent war. Brandaktuell sind die Arbeiten von Kennet Lekko\, dem wie Mark K
 ostabi aus Estland stammenden Neu-Berliner\, dessen ironisch-sarkastische 
 Arbeiten an Keith Haring und Basquiat erinnern. Wolfgang Müller\, Hoosen\, Luka
 sz Furs\, der gerade verstorbene Pietro Sanguineti. Jurgen Ostarhilds Supe
 r-Close-Portrait von Martin Kippenberger aus den 90ern korrespondiert mit 
 einem original Kippenberger Offset-Druck aus den 80ern. Und Charlie Stein\
 , deren Großformat mit dem Motiv einer rennwagenfahrenden Roboterin ein zen
 trales Piece der Ausstellung bildet. Ihre 50 kleinformatigen Polaroids für je 4
 0 EUR sind für jeden Besucher der Ausstellung erschwinglich und machen noch ein
 mal den Punkt\, das Pop Art in all ihren Facetten immer zutiefst demokrati
 sch war\, auch wenn sie längst in den großen Museen angekommen ist.\n\nViel S
 pass wünscht Gratis-in-Berlin\n\nLink zum Tip: \nZu den Gratis-in-Berlin Angebo
 ten: http://www.gratis-in-berlin.de\n
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SUMMARY:WHAAM! Action and consequences - Pop Art mit Lichtenstein\, Warhol\
 , Banksy & Co. im CSR.ART (Di - Sa\, Weihnachtspause)
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