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DESCRIPTION:Eröffnung: Freitag\, 5. Juni 2026\, 19 UhrKuratorin: Lidiya Anasta
 sova&nbsp\;Screening: Monte Carlo MethodFreitag\, 13. November 2026\, 19 U
 hr (Premiere)Samstag\, 14. November\, 12?18 Uhr\, und Sonntag\, 15. Novemb
 er 2026\, 12?18 UhrDora Budors und Noah Barkers kollaborative Praxis entsp
 ringt ihrem gemeinsamen Interesse an Kartografien von Macht und Begehren\,
  in denen ökonomisches Fortschrittsstreben auf psychologische Resonanz trifft
 . Als Prolog der Premiere ihrer neuen gemeinsamen Videoarbeit Monte Carlo 
 Method im November 2026 im n.b.k. werden im Juni im n.b.k. Showroom Budors
  Videoarbeit Lifelike (2024) und Barkers Werkserie Juniper (2026) einander
  gegenübergestellt. Die Werke sind charakteristisch für ihren gemeinsamen Schaffensp
 rozess ? sie behandeln instabile Zustände und vermitteln ein Gefühl für die eigen
 e psychophysische Infrastruktur.Lifelike (2024) von Dora Budor artikuliert
  die fortwährende Abstraktion des zeitgenössischen Lebens. In und um die Hudson
  Yards in New York gedreht\, untersucht die Videoarbeit das größte und teuers
 te private Immobilienprojekt in der Geschichte der USA\, das 2019 eröffnet wu
 rde. Ein an der iPhone-Kamera befestigtes\, vibrierendes Sexspielzeug verh
 indert eine klare Wiedergabe der Sicht auf die Umgebung und suggeriert Err
 egung\, Abgestumpftheit und Überstimulation. Das Tempo der Arbeit ist besti
 mmt durch den von der US-amerikanischen Kulturtheoretikerin Sianne Ngai ge
 prägten Begriff stuplimity\, der ein Gefühl extremer Erschöpfung durch ein Zusammenf
 allen von Langeweile (stupor) und Erstaunen (sublimity) beschreibt.Juniper
  (2026) von Noah Barker nimmt Bezug auf den gleichnamigen im Pazifik durch
 geführten Kernwaffentest. Die auf Löschpapier (blotting paper) gedruckten Videosti
 lls der Explosion verweisen zugleich auf die Verabreichungsform der halluz
 inogenen Substanz LSD sowie auf Experimente mit der Droge\, die im Kontext
  sowohl der Gegenkultur als auch militärischer Bestrebungen im Kalten Krieg 
 stattfanden. Die Arbeiten auf Papier erinnern zusätzlich an einen Filmstreif
 en eines experimentellen Flicker-Films und eröffnen eine Parallele zu filmisc
 h erzeugten rauschhaften Zuständen.Budors und Barkers neue Videoarbeit Monte
  Carlo Method (2026) basiert auf einem mathematischen Modell zur Abschätzung
  möglicher Ergebnisse unsicherer Ereignisse. Die gleichnamige Methode\, die i
 hren Ursprung im sogenannten Manhattan-Atomprojekt hat und zentral für Finanzpr
 ognosen ist\, strukturiert den Film\, der eine Stadt und ein Jahrhundert u
 ntersucht\, die auf Zufälle aufgebaut sind.Dora Budor (*Kroatien) und Noah B
 arker (*Kalifornien) leben in New York. Ihre kollaborative Videoarbeiten w
 aren u. a. zu sehen im: mumok\, Wien (2025)\; MoMA PS1\, New York (2024)\;
  Simian\, Kopenhagen (2023)\; Kunsthaus Bregenz (2022).\n\nViel Spass wünscht G
 ratis-in-Berlin\n\nLink zum Tip: \nZu den Gratis-in-Berlin Angeboten: http
 ://www.gratis-in-berlin.de\n
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SUMMARY:Dora Budor & Noah Barker (DI-FR)
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