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DESCRIPTION:Die Künstlerinnen Claudia Benter\, Stefanie Hengge und Anja Koch-Ken
 k arbeiten im Spannungsfeld zwischen kunsttherapeutischen Berufsfeldern un
 d eigener künstlerischer Praxis ? eine Verbindung aus der sich eine besondere T
 iefenschärfe ergibt: Ihre Werke tragen eine feine Sensibilität für das Menschliche 
 in sich ? sie ent&shy\;stehen mit einem geschulten Blick auf Verletzlichke
 it und die Beziehung zwischen innerpsychischen Prozessen und gesellschaftl
 ichen Dynamiken.In ihrer ersten gemeinsamen Ausstellung erforschen die Künstler
 innen das Erleben von Unruhe in unserer Zeit. Was zeigt sich\, wenn Gewiss
 heiten zu Zeit\, Beziehungen\, Orten und Informationen brüchig werden? Ihre Wer
 ke beleuchten individuelle Perspektiven und sind gleichzeitig im einfühlsamen K
 ontakt zueinander. Die Ausstellung wird selbst zum Resonanzraum\, der nich
 t nur Unruhe spiegelt\, sondern Momente der Stille\, des Innehaltens und d
 er Neuorientierung eröffnet. Die Künstlerinnen laden ein\, dieser Wechselwirkung n
 achzupüren.Claudia Benter\, *1989\, untersucht in ihrer künstlerischen Praxis die Zw
 ischenräume\, die im Spannungsfeld innerer und äußerer Verortung entstehen ? a
 ufgeladene\, vielschichtige Räume\, die oft unbe&shy\;greifbar erscheinen un
 d zugleich eine stille Dringlichkeit in sich tragen. Ein Schwerpunkt liegt
  dabei auf Erscheinungsformen transgenerationaler Übertragungen\, die sie s
 owohl im Kontext ihrer eigenen Familiengeschichte als auch im Zusammenhang
  kollektiver Erfahrungen und Erinnerungen erforscht. Ihre Motiv- und Mater
 ialwahl entwickelt sich dabei aus dem Nachspüren subtiler Stimmungen und tiefer
  Resonanzen\, inspiriert von Begegnungen mit Objekten und Menschen\, die S
 puren von Heimat- oder Identitätsverlust in sich tragen.Stefanie Hengge\, *1
 966\, entfaltet ihr Werk in Werkreihen. Die einzelnen Arbeiten einer Serie
  teilen eine gemeinsame Erzähl- und Codierungsstrategie. Damit führt die Künstlerin au
 f Pfaden von einem Werk zum nächsten durch eine Landschaft\, in der Transfor
 mationen lesbar sind. Hengge versteht ihre Werke als Spuren in der Zeit\, 
 als Verdichtungen\, in denen sich Vergangenheit und Zukunft in der Gegenwa
 rt kristallisieren. Sie begreift das Atelier als Denk- und Erfahrungsraum 
 ? körperlich\, sinnlich und situativ. Im »Spielen« als künstlerische Praxis nähert sie
  sich Zusammenhängen und eröffnet Zugänge\, die über den logischen Kontext und das ver
 bal Erzählbare hinausweisen.Anja Koch-Kenk\, *1980\, beschäftigt sich immer wi
 eder mit dem Motiv des Hauses und stellt damit die Frage\, was uns das Hau
 s über die Seelenzustände eines Einzelnen oder einer Gesellschaft erzählen kann. Ih
 re dreidimensionalen Objekte bewegen sich in einem Spannungsfeld zwischen 
 Abschottung\, Unzugänglichkeit und Abwehr auf der einen und Fragilität und Dur
 chlässigkeit auf der anderen Seite. Die Faszination für das Spiel mit dem Maßstab 
 wurde durch ihre Arbeit als Bühnenbildnerin und Modellbauerin geweckt und gesch
 ult. In ihrer Tätigkeit als Kunsttherapeutin in der stationären Kinder- und Ju
 gendhilfe mit Kleinkindern nach Inobhutnahme begegnet ihr auch dort das Th
 ema Haus als Verortung von existenzieller Bedeutung.\n\nViel Spass wünscht Grat
 is-in-Berlin\n\nLink zum Tip: \nZu den Gratis-in-Berlin Angeboten: http://
 www.gratis-in-berlin.de\n
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SUMMARY:Vernissage - UNRUHE // Claudia Benter\, Stefanie Hengge\, Anja Koch
 -Kenk
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