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DESCRIPTION:Wir feiern gerne jene\, die ?den Weg öffnen?. Doch jeder geöffnete We
 g ist auch das Ergebnis von Geschichten\, Kämpfen und Lebensrealitäten\, die i
 hm vorausgegangen sind. Manche dieser Geschichten sind sichtbar geblieben\
 , andere wurden an den Rand gedrängt\, vergessen oder nie festgehalten. Sich
  mit queerer Erinnerung zu beschäftigen bedeutet deshalb nicht nur\, auf Ver
 luste und Leerstellen zu blicken\, sondern auch auf das\, was weiterlebt: 
 auf Erfahrungen\, Netzwerke\, kulturelle Praktiken und Formen der Solidari
 tät\, die bis heute weitergegeben werden.Dieses Podiumsgespräch lädt dazu ein\, 
 über queere Erinnerung als einen lebendigen Prozess nachzudenken ? zwischen Sic
 htbarkeit und Vergessen\, zwischen Archivierung und Weitergabe\, zwischen 
 Bewahren und Neuerfinden. Was bedeutet es heute\, ?den Weg weiter zu öffnen??
  Wer findet Eingang in queere Erzählungen\, und welche Stimmen fehlen noch i
 mmer? Welche Rolle spielen Archive\, Museen\, Kulturorte und Community-Räume
  dabei\, Geschichten zugänglich zu machen und Verbindungen zwischen Generati
 onen zu schaffen? Und wie können queere Erinnerungen weitergegeben werden\, o
 hne sie festzuschreiben oder zu institutionalisieren?Anstatt Erinnerung nu
 r als Rückblick zu verstehen\, möchten wir sie als Ressource für Gegenwart und Zukunft 
 betrachten: als Möglichkeit\, voneinander zu lernen\, Kontinuitäten sichtbar zu
  machen und neue Formen des Austauschs zu schaffen. Denn vielleicht besteh
 t die Herausforderung heute nicht nur darin\, neue Wege zu eröffnen\, sondern
  auch darin\, die bereits entstandenen Verbindungen zu pflegen und weiterz
 utragen.Rund um diese Fragen führen Louise Morel\,&nbsp\;Anguezomo Mba Bikoro\,
  Luan Pertl und Annabelle Georgen ein Gespräch an der Schnittstelle von Erin
 nerung\, Kultur und Engagement.Mit Simultanübersetzung Französisch / Deutsch.Im Ra
 hmen der Nächte der Ideen 2026 des Institut français Berlin.Die Nächte der Ideen
  wird gefördert durch L?Oréal\, Dorint Hotels und Orangina.---Die Gesprächsteilne
 hmer:innenLouise Morel ist Schriftstellerin. Geboren 1990\, hat sie drei B
 ücher beim Verlag Hors d'atteinte veröffentlicht\, darunter ein Essay über Lesbianismus
 \, Comment devenir lesbienne en 10 étapes (2022)\, das in mehrere Sprachen überse
 tzt wurde\, darunter ins Deutsche unter dem Titel Lesbisch werden in 10 Sc
 hritten (Ullstein\, 2025\, Übers. Lisa Wegener). Sie leitet Schreibwerkstätte
 n\, begleitet andere Autorinnen in ihrer Arbeit und verfasst einen Newslet
 ter\, Le Grain\, der von mehr als 7.000 Menschen gelesen wird.Anguezomo Mb
 a Bikoro (Gabunerin-Amazighe) ist eine interdisziplinäre Künstlerin und Forscheri
 n. Sie verbindet somatische dekoloniale Praktiken\, Kräuterkunde und überlieferte
  Heilmethoden\, um queere und Migrant*innen-Gemeinschaften zu begleiten. I
 hre Methodik nutzt Klang- und forensische Kunst (Para-Ec(h)ologien)\, um k
 oloniale Verbrechen\, Landvertreibungen und klimatische Ungerechtigkeiten 
 zu dokumentieren. http://www.anguezomo-bikoro.com/&nbsp\;Luan Pertl leitet
  gemeinsam mit Dr. Birga Meyer das Schwule Museum in Berlin\, Luan Pertl i
 st auch Systemischer Organisationsberater* und International Intersex Huma
 n Rights Defender. Queere Erinnerungskultur vor allem von trans* inter* un
 d nicht binären Menschen ist Luan ein wichtiges Anliegen\, beruflich\, aber 
 auch auf privater Ebene. Fragen wie\, wie wird erzählt\, wer erzählt und was d
 avon darf eigentlich Sichtbar gemacht werden\, vor allem wenn es Themen wi
 e Transition\, Deadnaming und Medikalisierung in Biografien geht.Annabelle
  Georgen (Moderation) ist Journalistin\, seit 15 Jahren in Berlin ansässig u
 nd spezialisiert auf Kultur\, LGBTIQA+ und feministische Themen. Sie arbei
 tet regelmäßig mit den queeren Magazinen Siegessäule (auf Deutsch)\, 360.ch un
 d Strobo (auf Französisch) zusammen. Sie moderiert regelmäßig Q&amp\;As und Pod
 iumsdiskussionen bei Festivals und Kulturveranstaltungen\, unter anderem b
 ei der Vorpremiere von La petite dernière im Kino Delphi Lux mit Nadia Melli
 ti und Hafsia Herzi sowie bei der Vorführung von Ich bin Anastasia der Queer Me
 dia Society im Klick Kino mit Anastasia Biefang und Thomas Landenburger.\n
 \nViel Spass wünscht Gratis-in-Berlin\n\nLink zum Tip: \nZu den Gratis-in-Berli
 n Angeboten: http://www.gratis-in-berlin.de\n
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SUMMARY:Podiumsdiskussion ? Den Weg weiter öffnen? Queere Erinnerungen zwische
 n Sichtbarkeit und Weitergabe
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