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DESCRIPTION:In der Berliner Zwitschermaschine eröffnet am 24. Juli 2026 ein Pr
 ojekt\, das Kunst nicht als abgeschlossenes Werk\, sondern als lebendigen 
 sozialen Prozess versteht.\n\nUnter dem Titel KUNSTdemokratie lädt der Künstler\,
  Soziologe und Dadasoph Rainer Wieczorek zu einem zehntägigen Programm ein\,
  das Kunst als offenen Raum der Begegnung\, des Austauschs und der gemeins
 amen Gestaltung begreift. Vom 25. Juli bis 2. August\, jeweils von 16 bis 
 20 Uhr\, verwandelt sich der Ausstellungsraum in ein Labor\, in dem sich K
 örper\, Stimmen\, Gesten\, Materialien und Situationen zu einem gemeinsamen E
 rfahrungsfeld verweben.\n\nIm Zentrum von KUNSTdemokratie steht die Idee d
 es sozialen Gesamtkunstwerks\, an dem viele beteiligt sind und das sich im
  Moment des Miteinanders entfaltet. Wieczorek arbeitet seit Jahren an eine
 r Kunstpraxis\, die nicht auf das fertige Objekt zielt\, sondern auf offen
 e Prozesse\, in denen Menschen miteinander in Kontakt treten. Zeichnung\, 
 Sprache\, Klang\, Performance und Gespräch werden zu gleichwertigen Bestandt
 eilen eines Raumes\, der nicht nur ästhetisch\, sondern auch sozial und poli
 tisch wirksam ist. Die Ausstellung versteht sich als Labor der Demokratie:
  ein Ort\, an dem Kunst nicht konsumiert\, sondern mitgestaltet wird. Besu
 cherinnen und Besucher sind eingeladen\, Teil des Geschehens zu werden ? d
 urch Teilnahme\, durch Präsenz\, durch das Einbringen eigener Impulse.&nbsp\
 ;\n\nDie Zwitschermaschine in der Potsdamer Straße ist seit Jahren ein Ort\
 , der experimentelle Kunstformen fördert und künstlerische Prozesse sichtbar macht
 . Ihre Nähe\, Überschaubarkeit und Offenheit machen sie zu einem idealen Rahm
 en für ein Projekt\, das auf spontane Begegnungen\, gemeinsames Tun und unmitte
 lbare Resonanz setzt. Hier entsteht ein Raum\, in dem Kunst nicht distanzi
 ert betrachtet\, sondern gemeinsam erlebt wird.Rainer Wieczorek verbindet 
 in seinem Werk Malerei\, Zeichnung\, Collage\, visuelle Poesie\, Musik und
  Performance. Als Soziologe und Dadasoph untersucht er gesellschaftliche S
 trukturen\, Humor\, Sprache und die Rolle der Kunst im Alltag. Seine Proje
 kte wie Heimat 10.000 oder das seit 1985 bestehende Langzeitprojekt Der St
 reikposten zeigen\, wie eng für ihn Kunst und soziale Verantwortung miteinander
  verwoben sind. Für Wieczorek ist Kunst ein öffentlicher Dienst\, ein Angebot\, ei
 n Gespräch ? und immer auch ein Akt der Solidarität.Innerhalb von KUNSTdemokra
 tie entfalten sich mehrere miteinander verbundene Projektlinien. Das titel
 gebende Konzept beschreibt eine Kunstpraxis\, die als gemeinsame Handlung 
 entsteht und den Raum durch die Beiträge der Anwesenden fortwährend verändert. K
 unst wird hier zur Infrastruktur des Sozialen\, zu einem Ort der Aushandlu
 ng\, der Differenz und der Solidarität.Mit Heimat 10.000 verfolgt Wieczorek 
 ein radikal einfaches Ziel: 10.000 Kunstwerke an obdachlose Menschen zu ve
 rschenken. Die Geste ist politisch und poetisch zugleich und zeigt\, dass 
 Kunst dort wirken kann\, wo gesellschaftliche Strukturen versagen ? als Würde\,
  Aufmerksamkeit und Teilhabe.Das Manyfestival\, eine spontane Flashmob-Aus
 stellung\, öffnet die Bühne für alle: fünf Minuten\, ohne Jury\, ohne Bewertung\, ohne Hiera
 rchie. Es ist ein Fest der Vielfalt und ein Gegenentwurf zu kuratorischer 
 Kontrolle\, eine temporäre Öffentlichkeit\, die sich selbst organisiert und K
 unst als gemeinschaftliche Erfahrung sichtbar macht.Die Methode Much Hands
  schließlich beschreibt Wieczoreks kollaborative Arbeitsweise\, in der viel
 e Hände\, Stimmen und Perspektiven zusammenkommen. Zeichnungen\, Collagen\, 
 Texte und Aktionen entstehen im Weitergeben\, Überarbeiten und gemeinsamen 
 Machen ? eine Kunst\, die nicht dem Einzelnen gehört\, sondern im Miteinander
  wächst.Während der Ausstellung erwartet die Besuchenden ein vielfältiges Progra
 mm: eine Vernissage mit Musik von Matt Grau\, eine Zeichenaktion\, eine Le
 seperformance mit elektronischen Klangräumen\, Gespräche mit dem Künstler\, eine da
 daistische Versteigerung im Rahmen des PEACEbüros\, ein Workshop für kreatives Schre
 iben\, gesungene Poesie sowie eine Künstlerstreik-Aktion mit Diskussion. Den Ab
 schluss bildet das Manyfestival am 2. August\, eine Flashmob-Ausstellung m
 it spontanen Fünf-Minuten-Beiträgen. Zusätzlich zeigt Wieczorek vom 27. Juli bis 1.
  August täglich wechselnde Zeichnungen im Format A4.Getragen von Künstlerinnen un
 d Künstlern wie Carola Humboldt\, Jeannette Abée\, Bernhard Wöstheinrich\, Herbert L
 aschet\, Matt Grau\, Hans Häußler\, Michael Tilgen\, Gloria Pense\, Tim Pern
 itzch\, Rolf Westphal\, Ottmar Bergmann\, Asma Ounine\, Antonio Moreno Gar
 rido und Lars Schumacher entsteht ein vielstimmiges Projekt\, das Kunst al
 s demokratischen Prozess versteht ? offen\, beweglich\, menschlich und vol
 ler Energie.Ein vielfältiges Programm ? zehn Tage lebendige KunstWährend der A
 usstellung erwartet die Besuchenden ein abwechslungsreiches Programm:24. J
 uli\, 19 Uhr ? Vernissage mit Musik von Matt Grau25. Juli\, 18 Uhr ? Zeich
 enaktion mit Rainer Wieczorek26. Juli\, 17 Uhr ? Leseperformance von Jeann
 ette Abée &amp\; Soundscapes von Bernhard Wöstheinrich27. Juli\, 16 Uhr ? Heima
 t 10.000: Kunst für Housing First28. Juli\, 16 Uhr ? Gespräche mit dem Künstler und Gäst
 en29. Juli\, 18 Uhr ? PEACEbüro: dadaistische Versteigerung\, Hommage an Daniil
  Charms30. Juli\, 16 Uhr ? Workshop Kreatives Schreiben &amp\; Offene Lese
 bühne31. Juli\, 18 Uhr ? Gesungene Poesie mit Herbert Laschet1. August\, 16 Uhr
  ? Künstlerstreik-Aktion &amp\; Diskussion zum Konzept KUNSTdemokratie2. August
 \, 15 Uhr ? Flashmob-Ausstellung Manyfestival (5?Minuten?Beiträge)Zusätzlich z
 eigt Wieczorek vom 27. Juli bis 1. August täglich wechselnde Zeichnungen im 
 Format A4.\n\nViel Spass wünscht Gratis-in-Berlin\n\nLink zum Tip: \nZu den Gra
 tis-in-Berlin Angeboten: http://www.gratis-in-berlin.de\n
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SUMMARY:KUNSTdemokratie - Labor der Teilhabe in der Zwitschermaschine Berli
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