BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//Gratis-in-Berlin//NONSGML kigkonsult.se iCalcreator 2.14//
METHOD:PUBLISH
X-WR-CALNAME:Gratis-in-Berlin Tip Kalender
X-WR-CALDESC:Erhalte Gratis-in-Berlin Tips in deinem Kalender
BEGIN:VEVENT
UID:20260922T130412UTC-0541URFgWd@Gratis-in-Berlin
DTSTAMP:20260922T130412Z
DESCRIPTION:TechnopanikEröffnung: 26.09.2026\, 18 UhrAusstellung: 27.09. - 07.
 11.2026Öffnungszeiten: Di\, Do\, Fr\, So 12?18 Uhr\; Mi\, Sa 12?20 UhrEintr
 itt: freiZur Eröffnung am 26. September 2026 präsentiert Albena Baeva die ?Gall
 ery Gallery? gemeinsam mit den Teilnehmer*innen des Workshops ?Hands-on AR
  for Artists?.Konzept:Die Gruppenausstellung ?Technopanik? vereint künstlerisch
 e Positionen\, die sich mit dem instabilen Verhältnis zwischen Technologie\,
  Gesellschaft und menschlicher Wahrnehmung auseinandersetzen. Im Mittelpun
 kt stehen Momente der Unsicherheit und Situationen\, in denen die Gesellsc
 haft auf ein neues Medium trifft und darum ringt\, zu verstehen\, welche A
 uswirkungen es haben könnte und wie es uns verändern könnte.Der Begriff ?Technopan
 ik? (häufig synonym mit ?Moral Panic? im Zusammenhang mit Technologie verwen
 det) bezeichnet die wiederkehrende kulturelle\, politische und gesellschaf
 tliche Angst\, die entsteht\, sobald eine neue Technologie\, insbesondere 
 ein neues Medium der Kommunikation\, Unterhaltung oder Automatisierung\, i
 n die Gesellschaft eintritt.Eines der frühesten Beispiele findet sich in Platon
 s ?Phaidros?. Darin erzählt Platon durch Sokrates die Geschichte des ägyptisch
 en Königs Thamus\, der davor warnt\, dass die Schrift das menschliche Gedächtni
 s nicht stärken\, sondern vielmehr Vergessen hervorbringen werde. Die Mensch
 en würden sich demnach auf äußere Zeichen statt auf ihr eigenes Gedächtnis verlasse
 n.Jahrhunderte später löste die Verbreitung gedruckter Literatur ähnliche Ängste a
 us. Die zunehmende Popularität von Romanen wurde von einer moralischen Panik
  über exzessives Lesen\, Fiktion\, Sexualität und den vermeintlich schädlichen Einf
 luss von Romanen auf junge Menschen\, insbesondere auf Frauen\, begleitet.
 Die Fotografie stellte die traditionelle Rolle der Malerei als Mittel zur 
 Darstellung der sichtbaren Realität infrage und trug zur wiederkehrenden Vor
 stellung bei\, die Malerei sei obsolet geworden. Im 20. Jahrhundert richte
 ten sich ähnliche Ängste gegen Radio\, Fernsehen\, Popmusik\, Kino und Comics
 . Seit den 1980er-Jahren werden Videospiele immer wieder mit Gewalt\, Aggr
 ession\, Sucht und sozialer Isolation in Verbindung gebracht.Heute drehen 
 sich ähnliche Debatten um soziale Medien\, Algorithmen und generative künstliche 
 Intelligenz. Diese Technologien werfen wichtige Fragen zu Desinformation\,
  Urheberrecht\, Überwachung\, Arbeit\, Autorschaft\, Aufmerksamkeit und der
  Konzentration von Macht auf. Gleichzeitig entsteht eine Form kultureller 
 Panik: die Angst\, dass Technologie nicht nur das\, was wir tun\, verändert\
 , sondern auch unsere Fähigkeit\, zu denken\, zu schaffen und miteinander in
  Beziehung zu treten\, grundlegend zerstört.Anstatt zu fragen\, ob neue Techn
 ologien gut oder schlecht sind\, untersucht die Ausstellung\, wie jedes ne
 ue Medium Möglichkeiten und Ängste hervorbringt. Die ausgestellten Werke setze
 n sich auf kritische\, humorvolle\, nostalgische oder experimentelle Weise
  mit Technologie auseinander. Sie können den technologischen Fortschritt hint
 erfragen\, annehmen\, zweckentfremden\, imitieren oder die Absurdität unsere
 r Versuche\, ihn zu kontrollieren\, sichtbar machen.\n\nViel Spass wünscht Grat
 is-in-Berlin\n\nLink zum Tip: https://www.gratis-in-berlin.de/component/fl
 exicontent/36-kunst/2081226-technopanic\nZu den Gratis-in-Berlin Angeboten
 : http://www.gratis-in-berlin.de\n
DTSTART;VALUE=DATE:20260926
DTEND;VALUE=DATE:20261108
SUMMARY:TechnoPanic
END:VEVENT
END:VCALENDAR
