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DESCRIPTION:In der Ausstellung zeigen das Ethnologische Museum und das Muse
 um für Asiatische Kunst im Humboldt Forum erstmals eine umfassende Präsentation d
 er bislang kaum bekannten koreanischen Bestände des Ethnologischen Museums.R
 und 120 Werke\, darunter auch Arbeiten zeitgenössischer Künstlerinnen\, vermitteln
  einen Eindruck der reichen koreanischen Kultur vom 19. Jahrhundert bis in
  die Gegenwart und bezeugen Interesse und Faszination Deutschlands an Kore
 a seit den 1870er Jahren.2023 jähren sich die offiziellen diplomatischen Bez
 iehungen zwischen Deutschland und Korea zum 140. Mal.Der Titel der Ausstel
 lung zitiert das identitätsstiftende koreanische Volkslied ?Arirang?\, von d
 em sich seltene Aufnahmen aus deutschen Kriegsgefangenenlagern des Ersten 
 Weltkriegs im Phonogramm-Archiv des Ethnologischen Museums befinden. Zwei 
 dieser Aufnahmen ? sehnsuchtsvolle\, an ihre Heimat gerichtete Gesänge junge
 r russisch-koreanischer Männer aus den Jahren 1916/17 ? werden im Ausstellun
 gsrundgang in Form von Hörstationen präsentiert.Joseon-Zeit (1392 bis 1910)Der 
 vom 19. Jahrhundert bis in die heutige Zeit führende Ausstellungsrundgang begin
 nt mit einer Einführung in die komplexe koreanische Gesellschaft in der Zeit de
 r Joseon-Dynastie (1392 ? 1910).Anhand ausgewählter Bestände der Korea-Sammlun
 g des Ethnologischen Museums verhandelt die Austellung die bis heute nachw
 irkenden gesellschaftlichen Wertvorstellungen und widmet sich in vertiefen
 den Sektionen unter anderem dem staatstragenden neokonfuzianischen Gelehrt
 entum\, dem Militär sowie der sozialen Rolle von Frauen.Letztere ist in der 
 Joseon-Zeit durch die rigide neokonfuzianische Ethik geprägt\, die das patri
 archale System beispielsweise durch ein Wiederverheiratungsverbot nach Ver
 witwung oder ein ausschließlich männlichen Nachkommen vorbehaltenes Erbrecht 
 stärkte.Land der HüteEinen Schwerpunkt der Berliner Korea-Sammlung bilden Joseon-
 zeitliche Hüte\, für die das in der Reiseliteratur des 19. Jahrhunderts als ?Land de
 r Hüte? bezeichnete Korea bekannt war.Mit einer raumgreifenden Hutlandschaft pr
 äsentiert die Ausstellung die Vielfalt dieser Hüte und zeigt\, wofür diese standen.Zud
 em spannt sie den Bogen in die Gegenwart mit eigens für die Ausstellung geferti
 gten Hüten der in Berlin lebende Künstlerin und Modistin Fiona Bennett\, deren Kreat
 ionen weltweit von Prominenten getragen werden und bereits das Cover der V
 ogue zierten.Sie verdeutlicht\, inwiefern die technisch aufwendig gearbeit
 eten koreanischen Hüte das in Deutschland nahezu ausgestorbene Huthandwerk bis 
 heute faszinieren.Bennetts Hüte werden in der Ausstellung selbst zum Sprechen g
 ebracht und erzählen als ?Talking Hats? in einer Hörstaton auf faszinierende We
 ise aus ihrem bewegten Leben.Koreanisches MaskentheaterEin weiteres Kapite
 l der Ausstellung widmet sich Masken aus verschiedenen Regionen Koreas\, d
 ie ihre Tradition des humorvollen und satirischen Maskentheaters und -tanz
 es bis heute bewahrt haben.Die Tradition des Maskentheaters geht zum Teil 
 bis in die frühe Silla-Zeit (668 935) zurück. Im Mittelpunkt steht die Kritik an der
  gesellschaftlichen Elite.Die Masken verkörpern zum Beispiel abtrünnige Geistliche
  wie einen sündigen\, von Krätze befallenen buddhistischen Mönch oder unmoralische A
 delige und amüsieren in satirischen und gesellschaftskritischen Stücken\, die vom Vo
 lk für das Volk konzipiert wurden. Einige der Masken werden auch bei Ritualen f
 ür gute Ernten und für die Abwehr von Dämonen verwendet.Koreanische Malerei gestern un
 d heuteDie Ausstellung bietet darüber hinaus mit Leihgaben aus dem National Mus
 eum of Korea die seltene Möglichkeit\, die Feinheit koreanischer Portraitmale
 rei zu bewundern.Die vier Hängerollen\, von denen aus konservatorischen Gründen i
 mmer nur je zwei zu sehen sein werden\, zeigen Abbilder bekannter Joseon-z
 eitlicher Gelehrter mit den damals typischen Attributen. Die modernen Male
 reien von Bae Unseong und der ?Berlin-Zyklus? der Künstlerin Yerin Hong setzen 
 sich mit Themen der Identität und Heimat auseinander.Ein Rahmenprogramm aus 
 Führungen\, Vorträgen und Künstler*innengesprächen begleitet die Ausstellung.Forschungsp
 rojekt zur Korea-Sammlung des Ethnologischen MuseumsEin von der Overseas K
 orean Cultural Heritage Foundation gefördertes und zwischen Januar 2021 und D
 ezember 2022 unter Henriette Lavaulx-Vrécourt und Claudius Kamps vom Ethnolo
 gischen Museum und unter Leitung von Professor em. Jeong-hee Lee-Kalisch\,
  Freie Universität Berlin\, durchgeführtes Forschungsprojekt zur Aufarbeitung der
  Korea-Sammlung des Museums bildet die wissenschaftliche Grundlage der Aus
 stellung.Das Ausstellungsprojekt wird gefördert von der Botschaft der Republi
 k Korea\, dem Koreanischen Kulturzentrum\, der Korean Foundation for Inter
 national Cultural Exchange und dem National Museum of Korea.- kostenfrei- 
 Museum für Asiatische Kunst\, 3. OG- Sprachen: Deutsch/Englisch- von 13.10.2023
 -24.02.2024- Öfnungszeiten: Mi-Mo 10:30-18:30 Uhr\, Di geschlossen\n\nViel 
 Spass wünscht Gratis-in-Berlin\n\nLink zum Tip: https://www.gratis-in-berlin.de
 /kalender/item/2063688-ari-arirang-korea-faszination-fuer-ein-verschlossen
 es-koenigreich-mi-mo\nZu den Gratis-in-Berlin Angeboten: http://www.gratis
 -in-berlin.de\n
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SUMMARY:Ari-Arirang Korea ? Faszination für ein verschlossenes Königreich (Mi - Mo)
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