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DESCRIPTION:In diesem Jahr lädt Les Vitrines die Künstler: innen Arthur Gillet und
  Lou Masduraud ein\, sich an einer romantischen Revolution im Rahmen des A
 usstellung szyklus 'Neue Sprachen' zu beteiligen\, der von der Kuratorin L
 isa Colin konzipiert wurde.Vernissage am Mittwoch\, den 11. September\, 19
  Uhr\, Performance von Ya-Wen Fu um 20 Uhr Oxidationen ist das erste zweid
 imensionale Werk von Lou Masduraud. Es ist eine Fortsetzung der Installati
 on Self-portrait as a fountain of you (identity crisis)\, für die sie 2024 mit 
 dem Swiss Art Award ausgezeichnet wurde. Mit ihrem Ensemble aus Kupferplat
 ten\, Wasserkreisläufen und fragmentierten Körpern schafft die Künstlerin einen Raum
  kollektiver Intimität\, der sich an Springbrunnen und Urinalen orientiert. 
 Die Kupferbleche reagieren auf äußere Einflüsse\; mal werden sie angegriffen\, ma
 l oxidieren sie durch Flüssigkeiten und Berührungen oder werden durch sie geschützt. Lou 
 Masduraud widersetzt sich dem Zwang zur totalen Sterilisierung von Materia
 lien und verwandelt Ausstellungsorte in Räume\, die von unserem Austausch ze
 ugen\, macht sie zu Orten der Bewegung und des Kontakts\, des Innehaltens 
 und des Zusammenkommens.Lou Masduraud gestaltet eine Wand aus Kupfer\, die
  auf Licht\, Wärme und Luftfeuchtigkeit reagiert. Die Stadt und die Körper spie
 geln sich darin und schaffen so ein weiches und organisches Abstraktum. Au
 s diesem industriellen Objekt erwächst eine Landschaft aus Gewürzgurken-\, Zitron
 en- und Radieschenscheiben sowie nassen Kleidungsstücken\, deren Säuren das Metal
 l mit Kreisen patinieren\, die die Spuren seiner Transformation überlagern. Lou
  Masduraud bricht mit den traditionellen Techniken des Patinierens und überzieh
 t diese hautartige Oberfläche\, bringt sie zum Schwitzen\, liebkost sie\, gr
 eift sie an und beschützt sie. Sie umhüllt das Gebäude mit einer zweiten Haut ? einer 
 porösen Hülle\, die auf ihre Umgebung reagiert\, als eine Oberfläche für das Aufeinandert
 reffen der Stadt und ihrer Einwohner*innen.Ya-Wen Fu\, Der Körper\, in dem ic
 h zu Hause bin / Performance-Künstlerin TingAn YingSollte der Raum als vom Körper 
 'verändert' betrachtet werden? Auf ihre Weise greift Ya-Wen Fu die wirksamen
  Eigenschaften des Metalls auf und nähert sich dem Schutz und der Normativit
 ät des menschlichen Körpers auf radikale Weise. Der Körper\, in dem ich zu Hause b
 in\, zeichnet die Konturen einer Person mit elastischen Metallbändern nach\,
  hält sie gefangen und reagiert auf ihre Bewegungen. Performativ verweist si
 e auf Formen der Einengung und Unterdrückung\, während sie Möglichkeiten der Transfo
 rmation des Körpers imaginiert\, dessen Kostüm eine Erweiterung wird. Auf diese We
 ise reagiert sie auf den strukturellen Ausschluss von Körpern\, die nicht den
  sozialen Normen entsprechen\, und eröffnet neue Räume zwischen Vorstellungskra
 ft und Realität.Diese Ausstellung wird unterstützt von der Schweizer Kulturstiftu
 ng Pro Helvetia.Anmerkung Redaktion: Wohl rund um die Uhr zugänglich.\n\nVie
 l Spass wünscht Gratis-in-Berlin\n\nLink zum Tip: https://www.gratis-in-berlin.
 de/kunst/item/2068123-les-vitrines-lou-masduraud-oxidationen-rund-um-die-u
 hr\nZu den Gratis-in-Berlin Angeboten: http://www.gratis-in-berlin.de\n
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SUMMARY: Les Vitrines - Lou Masduraud 'Oxidationen' (rund um die Uhr)
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