In meinen Kalender importieren (ICS)

Katalyse - wie chemische Forschung zum Klimaschutz beitragen kann

Straße des 17. Juni 135 10623 Berlin - zum Stadtplan
Montag 25.11.2019 - Anfangszeit: 16:15 Uhr
Kategorie: Leute treffen
85% aller Produkte der chemischen Industrie werden über katalytische Prozesse hergestellt. Dieser enormen Wertschöpfung steht jedoch gegenüber, dass auf diese Prozesse 80% des Gesamtenergieverbrauchs und 75% aller Treibhausgasemissionen der chemischen Industrie entfallen. Bedenkt man, dass die chemische Industrie einer der wichtigsten Industriezweige Deutschlands ist, wird sehr schnell klar, dass der Energieverbrauch und die Treibhausgasemissionen industrieller katalytischer Prozesse mit denen des Transportsektors durchaus zu vergleichen sind. An diesem Punkt setzt die Forschung des Exzellenzclusters UniSysCat an. Wie können wir chemische und katalytische Prozesse so verändern, dass sie ressourcenschonend, energiesparend und ohne die Produktion von Abfall und Emissionen durchgeführt werden können? Das Vorbild sind katalytische Prozesse in der Natur: Zellen sind chemische Allround-Talente, die höchst effizient und selektiv eine Vielzahl von chemischen Prozessen auf kleinsten Raum ermöglichen. Wenn es uns gelänge, auch nur einige dieser effektiven Prozessketten zu verstehen und für unsere Zwecke zu nutzen, würden wir dem Versprechen einer "Grünen Chemie" ein großes Stück näherkommen.

Arne Thomas leitet die Arbeitsgruppe Funktionsmaterialien am Institut für Chemie der TU Berlin und ist Sprecher des Exzellenzclusters Unifying Systems in Catalysis- UniSysCat. Sein Forschungsschwerpunkt liegt in der Entwicklung neuer Materialien für die Katalyse, Energiespeicherung und -umwandlung.

Für:
Jugendliche, Erwachsene

Kosten:
kostenfrei


Text von der Veranstaltungswebseite übernommen

von: Mitmachrepublik

Mehr Infos im Internet:

Bilder aus Berlin

 
Diese Website verwendet Cookies. Wenn Du sie weiter nutzt, gehen wir von Deinem Einverständnis aus. Weitere Informationen