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Umpflügen im Kopf. Wie kommen wir zu einer nachhaltigen Landwirtschaft?

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Montag 02.03.2020 - Anfangszeit: 19:00 Uhr
Kategorie: Wissen live
Ophelia Nick weiß, wovon sie spricht. Sie ist Landwirtin, Tierärztin und Politikerin. Aus allen drei Perspektiven kommt sie zu dem Schluss, dass die industrielle Landwirtschaft hierzulande keine Zukunft hat. Die Idee, „gesunde Nahrung aus einer gesunden Natur“ zu produzieren, ist für sie keine nostalgische Landromantik. „Es ist ein existenzielles Anliegen“, schreibt sie in ihrem Buch „Neue Bauern braucht das Land“.
Als Politikerin versteht sie nicht, wieso wir Tiere in riesigen Mengen halten, deren Fleisch wir exportieren, nachdem wir die Sojabohnen für das Tierfutter aus Nord- und Südamerika importiert haben. Und warum wir am Ende dann die Landwirte dafür bezahlen, die Gülleüberschüsse wieder loszuwerden. „Mir erscheint es sinnvoller,“ sagt Ophelia Nick, „den Bauern nicht den Gülletransport zu finanzieren, sondern ihnen Geld zu geben, damit sie weniger Tiere halten und die Umweltbelastungen reduzieren.“
Als Tierärztin betrachtet sie die Tierwohl-Initiative der Land- und Fleischwirtschaft als einen „ersten, wenngleich noch halbherzigen Schritt“. Und als Biobäuerin auf einem Demeterhof weiß sie nicht nur, dass und wie Landwirtschaft ökologisch und klimaneutral sein kann. Sie sieht auch eine „breite und bunte“ Gegenbewegung gegen die industrielle Landwirtschaft in unserem Land, die zusammen mit wachsendem Verbraucherbewusstsein einen grundlegenden Wandel herbeiführen könnte.
Ophelia Nick stellt uns ihr Buch vor und diskutiert die Frage, welche „neuen Bauern“ unser Land in Zukunft braucht.

von: stratum

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