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Literatur: BERLIN 2020 Festivaleröffnung: „Der Sound von 1990“

Schönhauser Allee 36 10435 Berlin - zum Stadtplan
Montag 16.03.2020 - Anfangszeit: 19:00 Uhr
Festivaleröffnung 2020: Johanna Links (Lektorin), Katja Oskamp (Autorin), Anja Osang-Reich (Journalistin & Autorin) im Gespräch mit Constanze Neumann (Verlagsleiterin Aufbau Verlag) Das erste Jahr in Berlin nach Revolution und Mauerfall – das Jahr 1990 und zugleich der Beginn eines neuen Jahrzehnts – war geprägt von Menschen in Aufbruchstimmung, dem Willen zur Veränderung, von Hoffnungen und Enttäuschungen, Erwartungen und Ernüchterung – ein „neues Leben“ mit Mut und Wut. Zur offiziellen Festivaleröffnung und anlässlich von 30 Jahren deutscher Einheit leuchtet Literatur: BERLIN 2020 den „Sound“ des Jahres 1990 aus. Die Autorin Katja Oskamp, die Journalistin Anja Osang-Reich und die Lektorin Johanna Links gehören unterschiedlichen Generationen an. Die drei in der DDR geborenen Frauen erinnern sich im Gespräch mit Aufbau-Verlagsleiterin Constanze Neumann an die Umbruchzeit um 1990 und schauen nach vorne: Welche Einsichten und Handlungen von damals sind von Bedeutung? Wie wirken die damaligen Zäsuren in Politik, Gesellschaft und Kultur bis heute nach? Wie hat sich die Stadt Berlin verändert? Und welche Perspektiven können aus dieser Zeit heraus entwickelt werden? Literatur: BERLIN freut sich auf seine Gäste und Besucher! Bringen Sie ihre Erinnerungen mit und tauschen Sie sich aus!

Johanna Links hat an der Freien Universität Berlin den interdisziplinären Diplomstudiengang Frankreichstudien absolviert, ein Semester mit dem DAAD in Rennes/Frankreich verbracht und anschließend für den französischen Verlag Actes Sud in Arles gearbeitet. Nach Stationen bei Ullstein, Hoffmann und Campe und Ch. Links betreut Johanna Links als Lektorin die französische Literatur im Aufbau Verlag in Berlin.

Katja Oskamp, geboren 1970 in Leipzig, ist in Berlin aufgewachsen. Nach dem Studium der Theaterwissenschaft arbeitete sie als Dramaturgin am Volkstheater Rostock und studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Bisher wurden von ihr der Erzählungsband “Halbschwimmer”, die Romane “Die Staubfängerin” und “Hellersdorfer Perle” und zuletzt 2019 ihre viel beachtete Erzählung “Marzahn, mon amour” veröffentlicht.

Anja Reich-Osang wuchs in Ostberlin auf. Mit ihren beiden Kindern und ihrem Ehemann, dem “Spiegel”-Reporter Alexander Osang, ging sie 1999 für sieben Jahre nach New York, von wo sie für die “Zeit” und die “Berliner Zeitung” schrieb. Die mit dem Deutschen Reporterpreis ausgezeichnete Journalistin veröffentlichte 2014 den ins Englische übersetzten Tatsachenkrimi “Der Fall Scholl”. Seit März 2018 lebt Anja Reich mit ihrem Mann in Tel Aviv und arbeitet dort als Israel-Korrespondentin der “Berliner Zeitung”. 2019 erschien ihr jüngstes Buch “Getauschte Heimat. Ein Jahr zwischen Berlin und Tel Aviv”.

Constanze Neumann, geboren 1973 in Leipzig, studierte Anglistik, Romanistik und Germanistik. Sie arbeitete 15 Jahre in verschiedenen Buchverlagen in München, Frankfurt und Hamburg und lebte vier Jahre als Übersetzerin aus dem Italienischen in Palermo. 2017 übernahm sie die Verlagsleitung Literatur bei Aufbau und Blumenbar.

Foto: Tina Linster
Eintritt frei.

von: Kulturbrauerei

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