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Ausstellung | Berlin, Gott und die Welt (Mo - Fr)

Askanischer Platz 4 10963 Berlin - zum Stadtplan
Einschränkung: Geöffnet Montag bis Freitag 13 bis 18 Uhr
Montag 12.04.2021 bis Dienstag 29.06.2021 - Anfangszeit: 13:00 Uhr
Kategorie: Kunst
In einem Kooperationsprojekt mit der Ostkreuzschule für Fotografie in Berlin stellt die Guardini Galerie in 13 fotografischen Positionen zum Thema Berlin, Gott und die Welt unterschiedlichste gesellschaftliche und sehr persönliche Aspekte des religiösen Miteinanders der Metropole vor.

Gezeigt werden Arbeiten von Massimiliano Corteselli, Janick Entremont, Dhan Fabbri, Cecilia Gaeta, Manuel Lossau, Noah Lübbe, Lina Mackeprang, Mirka Pflüger, David Reemtsen, Timo Schlüter, Sebastian Stöhr, Xiaofu Wang, Chiara Wettmann.

Dieses künstlerische Rechercheprojekt konnte realisiert werden Dank der intensiven Betreuung der Fachklassen durch die renommierten Künstler*innen Maria Sewcz und Tobias Kruse.

Im Rahmen des dreijährigen Projektes "Stadt und Religion" wird nach den ersten zwei Ausstellungen internationaler Fotokünstler*innen mit den Titeln transformare und Heilige und verfluchte Orte die dritte Ausstellung Berlin, Gott und die Welt von 13 jungen Fotograf*innen und Künstler*innen der Ostkreuzschule bestritten, die erfolgreich an der Ausschreibung im Rahmen des Projektes teilgenommen haben. In ihren Arbeiten spüren sie der religiösen Pluralität Berlins nach, ihrer Vielschichtigkeit und Widersprüchlichkeit. Über ein Jahr – geprägt durch die Bedingungen der Pandemie – schufen sie ein einmaliges fotografisches Zeugnis.

Ihre Arbeiten stellen persönliche Fragen: "Glaube ich?" oder "Ist Glaube notwendig?", auch Fragen nach Sexualität und dem menschlichen Körper. Sie denken über ein Leben in Abgeschiedenheit hinter hölzernen Gittern nach – wie das der Rosa Anbetungsschwestern im Kloster St. Gabriel im Berliner Westend –, schauen auf die jesidische Diaspora in Berlin, den ältesten buddhistischen Tempel Europas in Frohnau, die Sri Ganesha-Gemeinde in der Hasenheide, begleiten christliche und muslimische Seelsorger*innen in die JVA Heidering oder treffen in der Berliner Realität auf Erinnerungen an ihre nepalesischen Kindheit. Diese Annäherungen und die Suche nach dem Selbst in einer Großstadt, verbunden mit der Erkenntnis der Endlichkeit eines irdischen Lebens, bilden den Ausgangspunkt für serielle fotografische Arbeiten.

Gemäß der aktuellen Coronaregelungen ist die Guardini Galerie seit dem 9. März 2021 wieder geöffnet. Ein Besuch der Ausstellung ist nach vorheriger Terminvereinbarung per E-Mail (info@guardini.de) und mit Vorlage eines negativen Covid-Tests möglich. Die Galerie darf sowohl im Rahmen von Veranstaltungen als auch während der Öffnungszeiten ausschließlich mit medizinischem Mundnasenschutz betreten werden. Wir bitten Sie, ständig einen Abstand von mindestens 1,5 m zu anderen Besuchern und dem Galeriepersonal einzuhalten. Sollten Sie sich krank fühlen, nehmen Sie unbedingt von einem Galeriebesuch Abstand.

von: DoktorLöwe

Mehr Infos im Internet:

Bilder aus Berlin