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Genozid an Rom:nja in Belarus 1941-1944 (Mo - Sa)

Greifswalder Straße 4 10405 Berlin - zum Stadtplan
Einschränkung: Werktags von 10h-17h
Montag 02.08.2021 bis Samstag 28.08.2021 - Anfangszeit: 10:00 Uhr
Kategorie: Wissen live
In einem gemeinsamen belarussisch-deutschen Projekt haben wir im Jahr 2019 mit Dutzenden von Rom:nja in Belarus gesprochen, die uns über ihre Erfahrungen während der deutschen Besetzung im Zweiten Weltkrieg berichtet haben. Unsere Ausstellung spiegelt die Erinnerung der Zeitzeug:innen und gibt einen Überblick über die Geschichte und aktuelle Erinnerungspolitik. Thematisiert werden auch Überlebensstrategien und der vielfältige Widerstand, den Rom:nja gegen Besetzung und Völkermord geleistet haben. Die Projektpartner – das Bildungswerk für Friedensarbeit der DFG-VK, die Belarussische Roma-Diaspora und die Geschichtswerkstatt Leonid Lewin (Minsk) wollen damit einen Beitrag zur Erinnerung an einen Genozid leisten, der im Bewusstsein der Mehrheitsgesellschaften beider Länder fast nicht präsent ist. Gefördert von: Rosa-Luxemburg-Stiftung, Auswärtiges Amt, Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte. Im obigen Foto: Denkmal für die ermordeten Roma des Zwangsarbeiterlagers Kolditschewo, Bezirk Baranowitschi. Es wurde 2008 errichtet und ist eines von nur drei Denkmälern in Belarus, die ausdrücklich Roma als Opfergruppe benennen.

von: HdDM-Presse

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Bilder aus Berlin