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Moving between Self and Place

Potsdamer Straße 61-63 10785 Berlin - zum Stadtplan
Freitag 03.07.2020 bis Sonntag 05.07.2020 - Anfangszeit: 12:00 Uhr
Kategorie: Kunst
Gruppenausstellung: Zeichnungen, Malerei, Skulptur, Video- und Mixed Media Installationen

5 Künstler*innen und Studierende der Universität der Künste Berlin, mit ihrem unterschiedlichem kulturellen und geografischen Hintergründen, kommen in einem Raum zusammen, um sich mit dem Thema „Selbst“ und „Ort“ in unterschiedlichster Form auseinanderzusetzen und einen Diskurs über subjektive Perspektiven, individuelle Ausgangspunkte und Sichtwinkel über ebendieses „Selbst“ zu öffnen."Woher kommst du? Auf eine einfache Frage gibt es nur selten eine einfache Antwort. Hinter der Antwort auf diese Frage steckt die komplexe Beziehung eines Individuums zu seinem Umfeld. Eine Beziehung, die den Verlust des Zugehörigkeitsgefühls aufdeckt - in einer Welt, in der das Dazwischen zur Norm geworden ist."

Auriane Jaillet wurde 1997 geboren und lebt in einem Pariser Vorort. In ihrer künstlerischen Praxis ist sie vor allem daran interessiert, wie sich Wörter und Bilder begegnen, sich aneinander reiben und einander ergänzen. Fiktion bildet den Kern ihrer Arbeiten, da diese die Imagination beflügelt, die Perspektive erweitert und dabei aufzeigt, wie sehr die Realität zugleich absurd, erbärmlich und großartig sein kann.

Zentrales Element der Arbeiten von Léni Chons ist die Sprache und die Thematisierung der Unmöglichkeit einer Bedeutungsübertragung durch dieselbe. Weitere Motive sind Identität als gesellschaftliches Konstrukt, der Versuch einer Selbstverortung im Raum, das Hinterfragen gesellschaftlicher Normen und das Streben nach der Aufhebung von Tabuisierungen, zwischenmenschlicher Beziehungen und Missverständnisse, sowie die Kunst selbst und ein Untersuchen ihrer Möglichkeiten und Grenzen.

Pegah Keshmirshekan wurde 1996 im Iran geboren und ein zentraler Aspekt ihrer künstlerischen Praxis ist die Frage, inwiefern kollektive Identitäten und kulturelle Hintergründe in einer globalisierten Welt an der Entstehung der eigenen Identität beteiligt sind. Ihre Arbeit fokussiert sich auf die Untersuchung der individuellen als auch kollektiven Identität anhand der Dokumentation von Ereignissen durch ihre Videos, Soundarbeiten, Malereien und Installationen.

Sugano Matsusaki wurde 1992 in Okinawa, Japan, geboren und lebt und arbeitet derzeit in Berlin. Ausgehend von anonymen Biographien erstellt sie ein Mosaik aus individuellen Erfahrungen mit den Schwerpunkten Sprache, Identität, Migration und Arbeit. In ihren Filmen, Performances und Installationen fügt sie diese Fragmente zu Geschichten zusammen, die dem Betrachter wie ein Déjà-vu aus eigener Erfahrung in Erinnerung bleiben.
Auf diese Weise erscheint das Ungewohnte und Fremde in einem vertrauten Horizont.

Umut Azad Akkel wurde 1991 in İzmir, Türkei, geboren. Er lebt und arbeitet in Berlin. Er praktiziert visuelle Kunst, Produktdesign und kuratiert kulturelle Seminare. Er ist einer der Mitbegründer*innen der Initiative I.D.A. (Interkulturalität / Vielfalt / Antidiskriminierung) an der Universität der Künste Berlin.

von: studierendenWERK BERLIN

Mehr Infos im Internet:

Bilder aus Berlin

 
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