Zur Eröffnung des Beteiligungsprojektes „Schoeler Scholle“ in der ersten Gartensaison lädt das Schoeler-Schlösschen bei freiem Eintritt ein zu einer filmischen Reise durch 100 Jahre Gartengeschichte kuratiert von Christine Kisorsy. Gespräche mit Filmemacher:innen, Historiker:innen und Akteur:innen begleiten das Programm. Von Licht, Luft und Sonne zu Schiene und Scholle Das erste Filmprogramm beginnt in der Zeit nach dem 1.Weltkrieg, als Lauben zu improvisierten Notunterkünften wurden. In der Weimarer Republik, waren Kleingärten für Menschen auf der Suche nach Luft, Licht und Sonne wichtige Orte der Erholung fernab der engen Mietskasernen. In einer sog. „Krisenkomödie“ aus dem Jahr 1930 begegnen wir vier jungen und pfiffigen Menschen ohne Geld und Arbeit, die in ihrer Gartenlaube mit immer neuen Geschäftsideen von Geld und Wohlstand träumen. Das Programm wird abgeschlossen von einem Film der zeigt, wie während der Zeit des Nationalsozialismus die Kleingärten mit ihren gewachsenen Strukturen zu Orten wurden, wo nun Vorratswirtschaft im Vordergrund stand und welche Bedeutung die Nutzung im Rahmen der Reichsbahnkleinlandwirtschaft für die Volksgemeinschaft hatte. Im Anschluss folgt ein Gespräch mit der Gartenexpertin Carolin Engwert und der Filmkuratorin Christine Kisorsy.