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Abstand für Outdoor, Kultur etc. umsichtig anpassen & (je nach Komfortzone) Existenzen oder Steuergelder retten! :-)

Berlin - Berlin
Dienstag 30.06.2020 bis Sonntag 26.07.2020 - Anfangszeit: :00 Uhr

19 mal geringer sei die Ansteckungsgefahr draußen, sagt sogar der Chefvirologe. Seit einigen Wochen Szenarien von Menschenmassen wie die Heringe an Stränden/Badeseen (auch weil auf fast leer runterkontingentierte Freibäder Tage im voraus 'ausverkauft' sind), auf Demonstrationen (bis zu 15.000 Teilnehmer), auf (Schlauchboot)parties, ... und keinerlei Super-Spreading passiert. Das anscheinend eher drinnen wie in Wohnblöcken, in denen zu viele Leute hygiensich fragwürdig viel zu beengt leben. Zum Glück aber größere Infektionsherde eh selten (sicher dank 'Weniger- Vollkontakt'-.Maßnahmen) und die Verläufe hierzulande dann auch immer noch mild (sicher auch dank unseres guten Gesundheitssystems).

Warum also die Arbeit und Existenzgrundlage anderer einschränken bis zerstören, auch da, wo es so nicht nötig wäre, auch weil diese sich sowieso akribisch eher zu viel als zu wenig an die Hygienevorschriften halten (müssen)? 

Freiluftkinos z.B. müssen wegen einer fragwürdigen Abstandsregel, die woanders mehr als offensichtlich (s.o.) eh nicht eingehalten wird, weit unter ihren Einnahme-Möglichkeiten bleiben, und die Saison ist leider kurz. Daher: Mindestabstand bei Kultur verringern, sowieso draußen, Österreich hat seit einer Weile den Abstand auch drinnen auf 1 Meter reduziert. Aus dieser Maßnahme sind keine Schäden ableitbar. Ganz skeptische Entscheider/Gesetzgeber könnten ja hier auch einfach auf Maskenpflicht setzen statt den Broterwerb der Betroffnen komplett zu verhindern.

Freue mich mit den Betroffenen über alle auch Komfortzonen-Genießer (de-facto-Sonderurlaub mit voller Vergütung in einigen Berliner und Bundesbehörden, Grund: Büro-Bedenken + nicht genug Laptops oder Beschäftigungsideen) & anderweitig Privilegierte, die sich einsetzen. Kino & (nicht-staatlich subventiionierte) Kultur haben leider keine große Lobby. Shutdown-Opfer häuslicher Gewalt und ungewollt Isolierte in Heimen auch nicht. Und, nein, bin kein corona-leugnender Alu-Hut, verhalte mich weitgehend hygienisch korrekt (warum nicht Bußgelder für Maskenmuffel auch wirklich kassieren und an Berufsverbots-Opfer weitergeben?) & mit durch nichts zu rechtfertigenden Übergriffen gegen Busfahrer, Polizisten etc. hab ich sowas von gar nichts am Hut, aber bin eben ein großer Fan von 'selbständigen' Leistungen, Aufbruchs-statt-Angst-Denken & fairen Verhältnissen! :-) 

von: Andrea

Bilder aus Berlin

 
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