Im Zentrum der künstlerischen Arbeiten von Bettina Hutschek steht das Thema der Wahrnehmung von Raum und Territorium. Insbesondere geht es ihr dabei um fiktive Dimensionen sowie die Einschreibungen kollektiver und individueller Erinnerung in jene Raumkonstruktionen.
Die Ausstellung »New York - Brest - Venezia« stellt Portraits dreier Stadte vor, deren urbane Raume Orte mentaler Projektionen und Mythen sind, gleichermaßen aber auch als Platzhalter für eine generelle Analyse stadtischer Lebens- und Handlungsraume dienen.
Stadt wird hierbei als eine Hyper-Struktur beschrieben, die zwischen dem Realen, dem Fiktiven und dem Imaginaren angesiedelt ist. In diesem als ›Mega-Stadt< beschriebenen Raum ist Architektur sowohl Ausdruck und Verkorperung als auch Storung der eingeschriebenen Mythen, Erinnerungen und Krafte der Natur. Das utopische Potential der durch die Arbeiten betrachteten Raumkonstruktionen stellt sich über Bettina Hutscheks spezifischen Blick und eine poetische Umsetzung her.
Im Rahmen der Ausstellung werden die drei Stadte über jeweils ein »Kapitel« reflektiert. Jedes dieser Kapitel besteht aus einem Film sowie Fotografien bzw. Wandcollagen, wobei die Filme jeweils unterschiedlich prasentiert werden.
Eroffnung: Freitag, 16. April, 19 Uhr
Ausstellung: 17. April - 22. Mai, Di.-Sa., 13-19 Uhr