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Post Oil City - Die Stadt nach dem Ol
Freitag 23.04.2010
bis Sonntag 18.07.2010 - Anfangszeit: : Uhr
Okologisch denken und handeln, umweltgerecht planen und energieeffizient bauen - dies muss der Anspruch unserer Gesellschaft sein, die mit den Folgen des Klimawandels und dem absehbaren Ende fossiler Brennstoffe konfrontiert ist. Architekten und Stadtplaner gehen diese Aufgabe an; da die Mehrheit der Menschen bereits in Stadten lebt, sind diese heute zum Haupthandlungsort geworden. Die Ausstellung und die Zeitschrift "Post-Oil City - Die Stadt nach dem Ol. Die Geschichte der Zukunft der Stadt" stellt innovative Projekte in Asien, Afrika und Amerika vor.
Die Geschichte der Zukunft der Stadt begann bereits in den 1960er-Jahren: Damals entwickelte Stadt-Utopien mit Losungsansatzen für stadtische Probleme wie Verkehr oder Müll werden heute aufgegriffen, weiterentwickelt und in die Realitat überführt. Klimawandel, die Endlichkeit fossiler Energien sowie die Finanz- und Systemkrise lassen die neuen Stadtplanungen zu einem Versuchslabor nicht nur für okologische, sondern auch für gesellschaftliche Veranderungen werden.
Für "Post-Oil-City - Die Stadt nach dem Ol" wurden Projekte nach den Kriterien wie Nachhaltigkeit (Energie und Bauen) und Mobilitat (Energie und Verkehr) ausgewahlt; neben Masdar (Abu Dhabi) und Xeritown (Dubai) stellen wir das NEST-Stadtebauprojekt in Athiopien vor. Eingriffe in bestehende Strukturen lassen sich am Beispiel des innerstadtischen Verkehrssystems von Curitiba darstellen; "Better Place" hingegen, ein Netzwerk-Projekt für Elektro-Autos mit Wechsel-Batterien, wird derzeit in Israel eingerichtet. Raoul Bunschoten und CHORA, federführend im Bereich der Urbanismusforschung, haben nicht nur für den Flughafen Tempelhof in Berlin in die Zukunft gedacht, sondern auch ein grenzübergreifendes Projekt für Stadte an der Taiwan Strait, in China und Taiwan, entwickelt: Das interaktive Xiamen Stadt-Modell ermoglicht es, die Wirkung bestimmter Aktivitaten im Bereich Stadtebau und Energieversorgung direkt nachzuverfolgen - wir sehen, wo das Problem liegt und was die Losung sein konnte, um mit Vernunft und Innovation, mit der Bereitschaft zum Umdenken und entsprechend Handeln okologische Stadte für eine zukünftige Welt zu gestalten.
In der Reihe "Schauplatz Natur" bietet die Ausstellung "Post-Oil-City - Die Stadt nach dem Ol" Losungen für urbane Problemstellungen, welche die ifa-Galerie Stuttgart im Sommer 2009 mit der Ausstellung "Die Welt wird Stadt" aufgezeigt hat; mit diesen beiden Projekten werden die beiden Ausstellungsreihen "StadtanSichten" und "Schauplatz Natur" zueinander in Verbindung gesetzt und abgeschlossen.
Im Ifa = Institut für Auslandsbeziehungen, Dienstag bis Sonntag 14 - 20 Uhr, Samstagen 12 - 20 Uhr.
von: Inspiration