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Enthüllt Berlin! Denkmal dienstags!

Am Juliusturm 64 13599 Berlin Germany - zum Stadtplan
Einschränkung: Anmeldung wird empfohlen
Dienstag 27.09.2011 - Anfangszeit: : Uhr
Kategorie: Wissen live
Die Schau -€œEnthüllt. Berlin und seine Denkmaler-€ wird es erst 2013 geben, aber die folgende interessante Vortragsreihe "Denkmal dienstags" setzt sich schon jetzt mit dem Thema Denkmal auseinander und mochte ein breites Publikum ansprechen.







Veranstaltungsort: Die Italienischen Hofe auf der Zitadelle Spandau, immer wieder an Dienstagen. Aufgrund der begrenzten Anzahl der Sitzplatze wird eine Anmeldung empfohlen. Eintritt frei.







Hier das Programm und die noch folgenden Termine:







27. September 2011, 19 Uhr



Leistungen und Grenzen der Materialikonographie



Dr. Christian Fuhrmeister, Referent am Zentralinstitut für Kunstgeschichte, München







Die Materialikonographie fragt nach der Bedeutung, die das Material eines Kunstwerks, eines Denkmals oder eines Gebaudes zu einem bestimmten Zeitpunkt an einem bestimmten Ort besitzt. Aus dieser Perspektive analysiert und diskutiert der Vortrag zwei Berliner Denkmaler: Das von Ludwig Mies van der Rohe entworfene Revolutionsdenkmal auf dem Friedhof Friedrichsfelde (1926) und das Ehrenmal der Bundeswehr an der Hildebrandstraße, 2009 nach einem Entwurf von Andreas Meck errichtet.







18. Oktober 2011, 19 Uhr



Denkmale für Einheit und Freiheit 1793-1880. Die Europaische Entwicklung



Prof. Dr. Hans Ottomeyer, bis Marz 2011 Prasident der Stiftung Deutsches Historisches Museum







Im Widerspruch zu den üblichen Monumenten für die Helden der Geschichte stehen die Denkmale für die großen Errungenschaften des 19. Jahrhunderts, namlich politische Einheit und Freiheit, haufig im Abseits unserer Aufmerksamkeit.



Sie wurden seit der Franzosischen Revolution für viele europaische Stadte konzipiert, aber nur zum Teil errichtet, oft verandert und meist vergessen. Ziele wie Verfassungen, parlamentarische Demokratien, nationale Einheit und Freiheit pragen die Formtraditionen und bilden Entwicklungslinien, die auch die Berliner Projekte und Denkmale bestimmen. Die Umkehrung von Inhalten sowie die den Systembrüchen geschuldete Zeitversetzung zwischen Idee und Ausführung sind im 19. Jahrhundert haufig Grundmuster politischer Ikonographien.







25. Oktober 2011, 19 Uhr



Dekoration der Gewalt. Das Denkmal- und Skulpturenprogramm der -Germania-€œ-Planungen am Beispiel der Nordsüdachse



Prof. Dr. Wolfgang Schache, Prof. für Baugeschichte und Architekturtheorie an der Beuth Hochschule für Technik Berlin



von: Andrea

Bilder aus Berlin