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Garri Kasparow und Anatoli Karpow über Schach und Politik - im ARD-Hauptstadtstudio
Freitag 21.05.2010
- Anfangszeit: : Uhr
Podiumsdiskussion mit den russischen Schachgroßmeistern im ARD-Hauptstadtstudio
Garri Kasparow, der starkste Schachspieler aller Zeiten, spricht am Freitag, dem 21. Mai 2010, um 18.30 Uhr im ARD-Hauptstadtstudio über das Verhaltnis von Schach und Politik sowie deren wechselseitige Einflüsse. Spannung verspricht dabei auch das Aufeinandertreffen mit seinem ehemaligen Kontrahenten Anatoli Karpow, denn beide standen sich noch bis vor Kurzem in erbitterter Feindschaft gegenüber. Diskussionsstoff liefern darüber hinaus die aktuellen politischen Entwicklungen in ihrem Heimatland Russland.
Weitere Gaste auf dem Podium sind der Wirtschaftswissenschaftler und Fernschachgroßmeister Robert K. von Weizsacker sowie der politische Kabarettist Matthias Deutschmann, der als ehemaliger Schach-Bundesligaspieler den Schachsport haufig in seine Bühnenprogramme integriert. Der verbale Schlagabtausch zum Thema \"Schach und Politik\" wird moderiert von Markus Spieker, Fernsehkorrespondent im ARD-Hauptstadtstudio, und beleuchtet politische Fragen aus überraschenden Perspektiven.
Der Eintritt zur Veranstaltung, zu der der Deutsche Schachbund e. V. einladt, ist frei. Eine Anmeldung ist erforderlich bis Donnerstag, 20.05.2010, an den Deutschen Schachbund: info@schachbund.de oder telefonisch unter der Nummer 030 / 3000-780. Veranstaltungsort ist das ARD-Hauptstadtstudio, Wilhelmstraße 67a, 10117 Berlin.
Garri Kasparow fasziniert und polarisiert seit mehr als 25 Jahren nicht nur die Schachwelt. 1985 gewann der Herausforderer und Systemkritiker in Moskau gegen Titelverteidiger Anatoli Karpow die Schachweltmeisterschaft und dominierte wahrend zwei Jahrzehnten den Schachsport. Nach seinem überraschenden Rücktritt vom aktiven Schach im Jahr 2005 errang Kasparow große Bekanntheit durch sein Engagement in der russischen Opposition gegen den damaligen Prasidenten Wladimir Putin. Bis heute ist der 47-jahrige in der Oppositionsbewegung aktiv.
Anatoli Karpow wurde erstmals 1975 Schachweltmeister und bestarkte wahrend der folgenden Jahre in zahlreichen Turnieren seine Spitzenstellung. 1985 musste er seinen Titel an Garri Kasparow abtreten und war danach noch einmal FIDE-Weltmeister von 1993 bis 1999. In politischer Hinsicht wird der diplomierte Wirtschaftswissenschaftler Karpow als linientreuer Vertreter der ehemaligen Sowjetunion gesehen. Derzeit strebt der 58-jahrige das Amt des Prasidenten des Weltschachbundes (FIDE) an.
Robert Klaus Freiherr von Weizsacker ist seit 2003 Ordinarius für Volkswirtschaftslehre, Finanzwissenschaft und Industrieokonomik an der Technischen Universitat München. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zahlen u. a. die Gebiete Staatsfinanzierung und Bildungsokonomik. Er ist Fernschachgroßmeister, seit 2007 Prasident des Deutschen Schachbundes, und er kandidiert für das Amt des Prasidenten der Europaischen Schachunion.
Matthias Deutschmann gilt als einer der besten Kabarettisten in der heutigen deutschen Kabarettszene und ist gegenwartig mit seinem Soloprogramm \"Reise nach Jerusalem\" auf Tournee. Jenseits der Bühne, auf der er auch Cello spielt, pflegt er als weiteres Talent und große Leidenschaft das Schach: Bis 1988 spielte Deutschmann für den Schachklub Freiburg-Zahringen in der Schach-Bundesliga.
Anmeldung: Deutscher Schachbund e. V., Geschaftsstelle
Tel:. 030 / 3000-780, Fax: 030 / 3000-7830
Mail: info@schachbund.de
ARD-Hauptstadtstudio, Kommunikation
Tel.: 030 / 22 88-11 00, Fax: 030 / 22 88-11 09
Mail: presse@ard-hauptstadtstudio.de
von: Berlinrose