Mit der ersten umfangreichen Einzelausstellung in Berlin stellt der Kunstverein Tiergarten aktuelle Arbeiten des 1968 in England geborenen und in Berlin lebenden Malers Christopher Winter vor. Seine figurative Malerei ist durch plakativ angelegte Bildfindungen, starke Farbigkeit und zahlreiche Reminiszenzen an die amerikanische Pop-Art charakterisiert. In seinen Themen und Bildfindungen seziert Christopher Winter mit hintergründigem Humor gesellschaftliche Tabus und die Abgründe der kollektiven Doppelmoral. Das brillante Spiel mit skurrilen Sujets, absurden Uberzeichnungen und sarkastischen Kommentaren kennzeichnet den Künstler als aufmerksamen Beobachter einer massenmedial verzerrten Bildwelt, durch die er hinter den Spiegel gesellschaftlicher Zustande schaut.
Eroffnung: Freitag, 4. Juni, 20 Uhr
Ausstellung: 5. Juni - 10. Juli, Di.-Sa., 13-19 Uhr