Mehr als zwei Jahre lang - von 2009 bis 2011 - portratierte Jim Rakete bekannte deutsche Filmschaffende im Auftrag des Deutschen Filmmuseums. Entstanden ist ein Panorama, das das kreative Potenzial deutscher Schauspieler, Regisseure und Produzenten schier grenzenlos erscheinen lasst. Gleichzeitig weist es über die 100 Portratierten hinaus.
Die inszenatorische Uberlegung dieser Portratserie bestand darin, dass sich die Dargestellten mit einem selbst gewahlten Gegenstand abbilden ließen, der bedeutend für ihre Karriere ist. In seinem unverkennbaren Stil gelingt es Jim Rakete, das private Moment wie auch das mediale Image dieser Personlichkeiten des offentlichen Lebens in einem Bild zu vereinen. Entgegen seiner üblichen Arbeitsweise fotografierte Jim Rakete in Farbe, was der zentralen Bedeutung der Gegenstande geschuldet war, und digital.