Fast vier Jahrzehnte lang organisierte das Ministerium für Staatssicherheit der DDR die Überwachung und Verfolgung von Menschen von seiner Zentrale in Lichtenberg aus. Das historische Areal dokumentiert mit seinen standortprägenden Bauten und Freiflächen die schrittweise Entwicklung der Stasi zu einem der größten staatlichen Überwachungs- und Unterdrückungsapparate der Welt. Seit 2022 stehen weitere Bereiche der ehemaligen Zentrale unter Denkmalschutz. Auch 36 Jahre nach der Auflösung der Stasi hat das Areal mit seinen Gebäuden seine Rolle im Berliner Stadtraum noch nicht vollständig gefunden.
Zum Tag des offenen Denkmals laden Akteure der „Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie“ zum Entdecken ein.
Öffnungszeit: 11:00–18:00 Uhr – Keine Anmeldung erforderlich
Führung: Verborgene Geschichten – Entdeckungstour durch die Stasi-Zentrale. 11:00 und 12:00 Uhr, Treffpunkt: Info Pavillon, Veranstalter: Stasi-Unterlagen-Archiv
Führung: Revolution und Mauerfall – Führung durch die Open-Air-Ausstellung 13:00 und 16:00 Uhr, Treffpunkt: Info Pavillon, Veranstalter: Robert-Havemann-Gesellschaft
Führung: Das problematische Erbe des Überwachungsstaates. 14:00 Uhr Treffpunkt: Open-Air-Ausstellung, Dr. Christian Booß, Veranstalter: Bürgerkomitee 15. Januar e.V
Vortrag: Aufgaben und Herausforderungen bei der städtebaulichen Entwicklung des Campus. 15:00 Uhr, Ort: Haus 7, 4. OG, Veranstalter: Planergemeinschaft für Stadt und Raum eG
Vortrag: Entstehung des Stasi-Geländes und seine Perspektiven. 17:00 Uhr, Treffpunkt: Haus 1, Dr. Christian Booß, Veranstalter: Bürgerkomitee 15. Januar e.V.