Die Heinrich von der Haar Literaturstiftung lädt herzlich zu ihrem letzten großen Literatursalon dieses Jahres ein: Emanzipation = Aufstieg?
Ist Bildung ein Weg in die Freiheit – oder verlangt gesellschaftlicher Aufstieg, sich an die Werte und Erwartungen der Mittelschicht anzupassen?
Wie sehr prägt unsere soziale Herkunft, wer wir sind und welche Möglichkeiten wir im Leben haben?
Kann man sich von seiner Herkunft emanzipieren, ohne sie zu verleugnen – und ist Versöhnung zwischen den sozialen Klassen möglich?
Wir wollen über unterschiedliche Perspektiven in der Literatur ins Gespräch kommen, was Emanzipation heute bedeutet.
Freuen Sie sich auf spannende Lesungen, Musik und anregende Gespräche.
Ewald Schürmann beleuchtet die Bildungsarbeit eines Aufsteigers. Ilka Vierkant widmet sich Didier Eribons Rückkehr nach Reims. Heinrich von der Haar liest aus seinem Roman Der Idealist über Herkunft, Aufbruch und Versöhnung.
Durch den Abend führt Henry-M. Klemt, musikalisch begleitet von Rita Klemt am Saxophon.
Wann: Samstag, 14. November 2026, um 19:00 Uhr Ort: Heinrich von der Haar Literaturstiftung, Zikadenweg 24, 14055 Berlin Eintritt frei. Einlass 18:30 Uhr. Anmeldung erwünscht: Literaturstiftung@HeinrichvonderHaar.de