Eröffnung 19.06.2025 19.00 Uhr
Kunstpunkt Schlegelstr. 6 , 10115 Berlin
Nähe: U6 Naturkundemuseum
Öffnungszeiten :
20.6.–6.7.2025 Do–So, 15–19 Uhr
Drei Berliner Projekträume, A Trans + die raum + ZF, präsentieren jeweils eine radikal abstrakte künstlerische Position, die auf unterschiedliche Weise von Zufall und Prozess geprägt ist.
Ellinor Eulers künstlerische Praxis verbindet Architektur und Skulptur, wobei das Zusammenspiel von Form, Licht und Raum erforscht wird. Aus der Verwandlung geometrischer Formen in halbtransparente, dreidimensionale Zeichnungen entstehen
interaktive, sich erweiternde Rauminstallationen.
Das für diesen Ort konzipierte Environment gewinnt mittels der Ausdehnung durch Artefakte über Wand- und Bodenflächen eine zusätzliche Ebene hinzu.
Sally Osborns Objekte fügen sich zu Reliefs, Assemblagen im Raum: „Die keramischen Skulpturen entstehen als Reaktion auf den Galerieraum. Im Atelier wird Ton auf verschiedene Weise zusammengepresst, wodurch ein gewisses Maß an Risiko in den Materialprozess einfließt. Der Zufall lässt Räume entstehen und Positionen werden in Frage gestellt.“ (S.O.)
A. Stoykes künstlerische Praxis vereint unterschiedliche Medien: abstrakte Zeichnung, Klang und Keramik. Die Geste wird zum Zeichen und Medium. Religiöse Vodoo-Rituale und
neuronale Prozesse der Erinnerung werden ebenso Bildthema wie das scheinbar Alltägliche:
„Ich beobachte, abstrahiere und dekonstruiere die scheinbare Realität und versuche, dass Verborgene aufzudecken und diese Informationen in meine eigene ästhetische Sprache zu
übersetzen. (...) Meine Arbeiten sind Spuren eines inneren Dialogs – Annäherungen an das, was sich der Sprache entzieht“. (A.S.)
Die Ausstellung wird von der AG Kunstpunkt im Netzwerk Freier Berliner Projekträume und - initiativen organisiert.