Zum Auftakt der FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 in Berlin richtet diese Veranstaltung den Blick auf die Geschichte des Basketballs im geteilten Deutschland. Wie konnte sich die Sportart in der Bundesrepublik etablieren? Welche Rolle spielte Basketball in der DDR, und welche politischen und strukturellen Hindernisse erschwerten den sportlichen Austausch zwischen Ost und West? Am Beispiel von ALBA Berlin wird zudem beleuchtet, wie die deutsche Einheit auch im Basketball neue Entwicklungen ermöglichte und zur Zusammenführung zuvor getrennter Sportstrukturen beitrug. Ausgehend von dieser historischen Perspektive diskutiert das Podium auch die Gegenwart des Basketballs. Welche Möglichkeiten eröffnet die Sportart heute für Emanzipation, Inklusion und gesellschaftliche Teilhabe? Und welche Impulse setzt die Frauen-Weltmeisterschaft, wenn Berlin Gastgeberin eines der bedeutendsten internationalen Basketballturniere ist?
Die Veranstaltung verbindet Zeitgeschichte, Sportpolitik und aktuelle gesellschaftliche Fragen und zeigt, wie eng die Geschichte des Basketballs mit der deutschen Geschichte verknüpft ist.
Kooperationsveranstaltung der Landeszentrale für politische Bildung Berlin und des Leibniz-Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF)
PROGRAMM (18:30-20:00)
Impulsvortrag: Dr. Jutta Braun (ZZF Potsdam)
Podiumsdiskussion mit: - Franziska Keich (Abteilungsleiterin Basketball und Trainerin bei Türkiyemspor)
- Henning Harnisch (Europameister 1993, Vizepräsident Alba Berlin)
Die Veranstaltung findet im Vorfeld der Ausstellung zur Geschichte des Berliner Basketballs im Kontext des Kalten Kriegs, der deutschen Teilung und der Wiedervereinigung in den Spielstätten des FIBA Women´s Basketball World Cups 2026 in Berlin statt, die von Jutta Braun und Hanno Hochmuth am ZZF Potsdam konzipiert wurde.
Alle Infos zur Podiumsdiskussion finden sie im Veranstaltungskalender auf der Website des ZZF: https://zzf-potsdam.de/wissenstransfer/veranstaltungen