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Opfer — Exhibition and Performances

Klosterstraße 67 10179 Berlin - zum Stadtplan
Einschränkung: Wir werden am Eingang freiwillige Spenden entgegennehmen.
Freitag 08.05.2026 bis Sonntag 10.05.2026 - Anfangszeit: 18:00 Uhr
Kategorie: International
AUSSTELLUNG

In der internationalen Gruppenausstellung widmen sich 15 Künstler*innen einer zugleich verletzlichen und kraftvollen Idee: dem Opfer.
Zwischen Hingabe und Verlust, zwischen religiöser Tradition und gesellschaftlicher Realität entfaltet sich ein vielschichtiges Spannungsfeld. Die Künstler*innen beleuchten unter anderem, was es bedeutet, als Migrant*in in Berlin die eigene Stimme zu verlieren und wiederzugewinnen; machen spürbar, welche Sprachen verloren gehen, wenn ihre Bedeutung verkannt wird; nehmen uns mit auf eine Klangreise in die Transzendenz; und hinterfragen, was passiert, wenn niemand das Opfer will, das wir erbringen.

In der besonderen Atmosphäre der Parochialkirche treffen Skulptur, Malerei, Fotografie, Performance und Klangkunst aufeinander. Die Werke laden dazu ein, die verschiedenen Bedeutungen des Opfers neu zu betrachten – Opfer als Zustand und als Akt, als Erleiden und als Geben.

Parochialkirche Mitte, Klosterstraße 67, 10179 Berlin 8.–10. Mai 2026Vernissage Freitag, 8. Mai, 18.00Öffnungszeiten Freitag 18-21.30, Samstag 12-21.30, Sonntag 12-18.00Finissage Sonntag, 10. Mai, 16.00

Mit Beiträgen von Morgane BrazilleOmer EliamGareth HarmerGabriel JeanjeanAbigail JohnsenJamal KhaliliDaisy KiddDaniela KitchinerMara KleinLiza KorobkoMartyna LebrykAoife LynchJavier Rojas TrejoStephan Van KuykKarolina Wlazło-Malinowska
Mehr Infos zum Programm, den Künstler*innen und Werken auf www.opfer.art


KONZEPT

Initiiert wurde das Projekt von der Berliner Künstlerin und Deutsch-Dozentin Mara Klein. Dies ist die dritte Ausgabe des B2/C1 Ausstellungskurses, dessen Fokus auf dem Deutschlernen durch Reflexion, Austausch und Praxis beruht.
Drei Monate lang traf sich die Gruppe in wöchentlichen Sitzungen, um gemeinsam den Begriff Opfer in seiner Mehrdeutigkeit zu reflektieren, sich zur eigenen Praxis und konkreten Ideen zu künstlerischen Beiträgen auszutauschen und die Ausstellung gemeinsam auf die Beine zu stellen. Dabei diente die deutsche Sprache nicht nur als Kommunikationsmittel, sondern auch als Trägerin einer kulturellen Identität, die es kritisch zu reflektieren gilt. In diesem Raum öffnen sich Möglichkeiten für Teilnahme, -habe und -gabe.

von: OpferArt

Mehr Infos im Internet:

Bilder aus Berlin