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Filmvorführung „Eine Liebe in Deutschland“

Rosenthaler Str. 39 10178 Berlin - zum Stadtplan
Donnerstag 09.07.2026 - Anfangszeit: 19:00 Uhr
Kategorie: Kino
Ein Fremder kommt mit seinem Sohn in das kleine süddeutsche Dorf Brombach an der Schweizer Grenze. Er versucht zu verstehen, was dort während des Zweiten Weltkriegs passiert ist. Die Brombacher jedoch wollen davon nichts wissen, denn sie wollen ihre Schuld vergessen: 1941 betreibt die Obst- und Gemüsehändlerin Pauline den Laden ihres Mannes, der als Soldat an der Front ist. Die Arbeit ist hart, und Hilfe bekommt sie nur von dem polnischen Zwangsarbeiter Stanislaw. Sie verlieben sich ineinander und stürzen sich in eine leidenschaftliche Affäre, eine verbotene Liebe.

Der Film "Eine Liebe in Deutschland" ist auf der Grundlage des gleichnamigen Buches von Rolf Hochhuth entstanden, das auf wahren Begebenheiten beruht.

„Ich wollte den Film deswegen machen, weil in allen meinen vorherigen Produktionen – wie ‚Eine Generation’, ‚Kanal’ oder ‚Asche und Diamant’ die Deutschen stets die Rolle der lebenden Zielscheiben innehatten. Irgendjemand schoss auf sie, sie fielen um und das war’s. So wurden Deutsche normalerweise im polnischen Nachkriegskino dargestellt. Ich wollte diesen Film machen, weil es eine Geschichte über die Deutschen außerhalb der Front ist, also nicht über solche, die wie wir sie in der Zeit der Besatzung sahen – bewaffnete, brutale Henker des polnischen Volkes. Es ging darum, wie die Deutschen sich bei sich zu Hause verhielten.“ Andrzej Wajda

Begrüßung: Dr. Christine Glauning
Leiterin Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit

Einführung: Teilnehmende der Internationalen Summerschool “NS-Zwangsarbeit im Film” im Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit

Filmvorführung: “Eine Liebe in Deutschland” 97 Minuten Bitte um Anmeldung unter: veranstaltung_ns-zwangsarbeit@topographie.de

von: Dokzentrum

Mehr Infos im Internet:

Bilder aus Berlin